Frohes neues (kontrolliertes) Jahr

Jahreseröffnungspost

Liebe Leser,

ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr. Ein wenig erkältet konnte ich auch in das neue Jahr starten, aber solange meine Krankheit ein bisschen abklingt habe ich ein wenig Zeit, mich an meine Leser zu wenden.

Was bringt uns das neue Jahr?

Eine Datenbank für Fernverkehrsreisen bei der Bahn?

Das, was bei Reisen mit dem Flieger schon länger normal ist, scheint nun bald Wirklichkeit zu werden – wenn es um den Willen der Belgier geht. Diese verlangen jetzt durch die Bank personalisierte Fahrscheine für Bahnreisen nach Belgien und diese Daten 24h vor Abfahrt des Zuges. Es soll der erste Schritt zu einer europaweiten Datenbank von Bahnreisenden sein. Und das alles aus Terrorangst. Gehören also die spontanen Reisen mit der Bahn und der spontane Kauf des Fahrscheins am Automaten bald der Vergangenheit an?

Die Deutsche Bahn sieht die Reisefreiheit ihrer Fahrgäste drastisch durch die neue Regelung eingeschränkt – sollte sie denn tatsächlich kommen. Auf dem Weg der Digitalisierung hat sie dafür gerade kostenloses WLAN in der 2. Klasse und die digitale Wagenreihung auf dem Smartphone eingeführt.

Sicherheitskontrollen bei Großveranstaltungen

Die Polizei in Köln hat es bereits vorgemacht: Damit an Silvester nicht wieder so eine Katastrophe wie im letzten Jahr passiert hat sie die Kontrollen am Hbf. verschärft und sorgt mit Bezeichnungen Nafris für Aufsehen. Müssen wir uns nun mehr auf Kontrollen immer und überall einstellen?

Und wie kontrollieren wir uns selbst?

Es ist nicht nur ein Jahr der Kontrolle, sondern auch ein Jahr der technischen Innovationen. Wearables sind auf dem Vormarsch und kontrollieren uns immer mehr. Werden sie bald die Daten unserer Läufe, Fitnesstrainings, Fahrradtouren an den Versicherer unseres Vertrauens übertragen, damit unsere Prämie sinkt oder gar nicht steigt? Selbst mein Smartphone trackt jeden Schritt mit. Das ist zwar ein gutes Monitoring, welche Strecke man am Tag so zurückgelegt hat, aber es ist auch auf eine gewisse Art und Weise gruselig, wenn Google dich daran erinnert, dass du an deinem aktuellen Standort, beispielsweise einem Restaurant, schon einmal warst – und zwar am 02.04.2015 von 13:42-14.22 Uhr.

Und persönlich?

Ich habe letztes Jahr viele, viele Schritte gemacht. Eine Schrittzählerchallenge motivierte mich zu 37 Lauftrainings in 50 Tagen. Ich lass mein Smartphone jeden meiner Schritte verfolgen und bin neuen Technologien aufgeschlossen. Mein Leben hat sich verändert, ich habe ein paar Kilos purzeln lassen – ich gehe ins Fitnessstudio, Laufen und Schwimmen und versuche mich – weitgehend – gesund zu ernähren. Zugegeben funktioniert Letzteres am schlechtesten. Es geht genauso sportlich weiter wie letztes Jahr.

 

Mein Leben hat sich verändert. Eine neue Bekanntschaft macht mich zum Glücklichsten Mensch der Welt ;-). Es tut gut, manchmal seine Ziele zu erreichen. Also, liebe Leser macht was aus diesem tollen neuen Jahr. Alles Gute und haut rein!

Euer pedaa

Fröhliche Weihnachten

Liebe Leser,

euch und euren Familien ein frohes, besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest 2016.

Liebe Grüße

Euer Peter (pedaa)

Großer Fahrplanwechsel & differenzierter Flexpreis – Verschlechterung der Konditionen

Liebe Leser,

der große Fahrplanwechsel 2016 steht unmittelbar vor der Tür. Am kommenden Sonntag ändert sich so einiges: Es dreht sich das alljährliche Preiskarussell, die Tickets werden teurer, das Anschluss-Ticket VRS gilt nicht mehr im großen Grenzverkehr (ab 1.1.17), es gibt neue ICE-Linien nach Amsterdam, neue Aktionen, neue Konditionen.

Gleichzeitig führt die Bahn den

differenzierten Flexpreis

bundesweit ein – schon der Begriff könnte Anwärter auf das Unwort des Jahres sein. Prinzipiell heißt das, dass es Tag für Tag billigere oder teurere Flexpreise je nach Relation und Auslastung geben darf (Schwankungen liegen bei 3-5%). Soweit so gut. Die Konditionen für Einzelfahrten bleiben nach wie vor gleich: Für eine (Hin-/Rück-)Fahrt über 100km bleiben nach wie vor zwei Tage Zeit.

Erheblich verschlechtern werden sich allerdings die Konditionen für die Gültigkeit bei Hin- und Rückfahrt Tickets zum Flexpreis. Bislang hatte man hier noch einen Monat Zeit seine Rückfahrt anzutreten. Diese Regelung fällt dem neuen diff. Flexpreis zum Opfer: Man muss sein Rückfahrt nun 2-Tag-Genau festlegen :(. Das betrifft insbesondere BC50-Kunden, die gerne zum Flexpreis gefahren sind :(.

siehe Beförderungsbedingungen der Bahn ab 11.12.16:
2.5.1
Die Geltungsdauer einer Fahrkarte ergibt sich grundsätzlich aus dieser selbst.
Fahrkarten gelten bei einer Entfernung bis 100 km an dem auf der Fahrkarte zur Hin- sowie gegebenenfalls zur Rückfahrt innerhalb eines Monats jeweils angegebenen Tag (Geltungstag). Fehlt bei einer Fahrkarte zur Hin- und Rückfahrt die Angabe des Rückfahrtages, so gilt diese zur Rückfahrt am Tag der Hinfahrt. Bei einer Entfernung von über 100 km gelten Fahrkarten zur einfachen Fahrt am jeweils auf der Fahrkarte angegebenen Tag sowie am Folgetag; entsprechendes gilt bei Hin- und Rückfahrten für die Rückfahrt. In allen Fällen ist die jeweilige Fahrt an dem auf der Fahrkarte zur Hin- bzw. Rückfahrt angegebenen Tag anzutreten. Ist kein solcher Tag auf der Fahrkarte angegeben, ist das Datum des Kontrollzeichens maßgebend. Bei Fahrkarten für Hin- und Rückfahrt wird nach Antritt der Rückfahrt die Fahrkarte für die Hinfahrt ungültig. Die Geltungsdauer endet bei einer Entfernung bis 100 km um 3.00 Uhr des auf den Geltungstag folgenden Tages, bei einer Entfernung über 100 km um 3:00 Uhr am zweiten auf den Geltungstag folgenden Tag. Die Geltungsdauer von Übergangs – und Umwegfahrkarten entspricht der Geltungsdauer der zugehörigen Fahrkarte.
Dass die Bahn seit diesem Herbst auf Sparpreise im reinen FV 25% Prozent Rabatt mit der Bahncard 50 gewährt ist hier nur ein kleiner Wehrmutstropfen – und war längst überfällig. Zwischenzeitlich hatte ich beide Bahncards gleichzeitig #facepalm.
Alles in allem: Es wird teurer. Warten wir mal ab, was andere Fahrgäste vom neuen Fahrplan halten.
LG euer pedaa

Bye, bye Kontoführungsgebühren

Liebe Leser,

einige von euch waren bestimmt ganz schön verärgert, als die Postbank ankündigte, nun Gebühren für die Kontoführung einzuführen. Ab November ist das kostenlose Girokonto von der Postbank für Normalverdiener passé. Das billigste Kontomodell kostet dann 1,90€ pro Monat. Diejenigen, die gerne Filialen nutzen, werden mit 3,90€ zur Kasse gebeten. Was tun?

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Abstand gewonnen: 3000km

Liebe Leser,

der Juli ist fast zu Ende und ich habe meine 3000km diesen Monat gerade voll gemacht: München, Karlsruhe, Offenburg/Friesenheim, Siegburg, Überlingen, Bonn, Duisburg, Speyer und morgen kommt noch Bochum dazu – ich bin gut herum gekommen in der Zeit. Seit einer Woche arbeite ich nun wieder und der Alltag hat mich fest im Griff. Leider hat sich mein Knie noch nicht ganz beruhigt, weshalb ich meine Sportpause spontan verlängern musste. Einen Arzttermin deswegen gibt es wohl auch noch.

Es gelang mir, mich ein wenig aus meinem Kölner Alltagstrott zu befreien und mein Leben von außen zu betrachten. Es ist wieder Zeit, ein paar Dinge zu verändern, ein paar Leute neu zu vernetzen und ein paar Verbindungen zu kappen. So ist das eben. Heute habe ich ein kleines Klassentreffen mit meiner alten Clique erlebt. Es war richtig schön, die Leute wieder zu sehen. 🙂 Was tun sie, wie gehts ihnen und ist alles noch wie früher – ja ist es. Nur älter sind wir alle geworden, die einen sind erwachsen, die anderen werden es wohl nie :D…

Nächstes Wochenende sehe ich einen Freund, den ich schon über Jahre nicht mehr gesehen und bis vor 2 Monaten auch nicht gehört hatte, wieder. Nur durch einen dummen Zufall, in dem ich wieder einmal feststellte, wie klein die Welt doch ist, lief dem Freund dieses Freundes wieder über den Weg und erinnerte mich an meine alten Wurzeln zurück. Ein bisschen Nostalgie schwappt in die Gegenwart. Und wenn diese Person einem dann Wichtiges zu erzählen hat, was sogar Probleme im Alltag löst, dann ist er umso willkommener. Dank dieser Information konnte ich eine Weiche neu stellen und befinde mich nun wieder auf Kurs.

Es tut gut solche Freunde zu haben.

Danke.

Abstand gewinnen

Liebe Leser,

die ersten 1150km meines Urlaubs liegen hinter mir. Positives Bahn-Karma sieht anders aus: Die Verspätungsminuten, die ich gesammelt habe reichen locker für den restlichen Monat. Es wird Zeit für pünktliche Züge, liebe Bahn. 🙂

Ich kämpfte mich durch das Seminar, von morgens bis abends, Zuhören von 9-18 Uhr. Nur meine lieben Kollegen konnten mich ein bisschen aus dem Sog der endlosen Vorträge über Personenversicherungsmathematik befreien und für Ablenkung am Abend sorgen. An meinen zwei Tagen in Karlsruhe habe ich viele Leute getroffen, meine Homies, endlich mal wieder. Es tut so gut, mal wieder nach Hause zu kommen. Plötzlich fühlt es sich ganz gewohnt an und man kann abschalten, nachdenken und bis abends um 12 mit den besten Freunden im Stövchen sitzen. Das habe ich vermisst, euch.

Und auf der Heimfahrt traf ich zwei echt nette Begleiter im Zug, die auch 180 Minuten Verspätung wie im Flug vergingen ließen. Ich hatte das Gefühl der Unbeschwertheit, verfiel in Erzählungen und vernetzte mich neu – ich kann es noch, ich kann es wieder, ich will es wieder.

Morgen geht’s weiter! Neue Leute, neue Gedanken, neue Inputs, neue Richtungen – Weichen neu stellen…

Was wäre ich nur ohne euch, meine Freunde, liebe Leser!

Gute Nacht

pedaa

Schrittzähler-Challenge: Endstand

Liebe Leser,

50 Tage haben wir im Unternehmen unsere Schritte gezählt. Mit meinem vivofit am Arm war ich einige Tage

Garmin vivofit

Spitzenreiter bei uns im Team: Laufen, Schwimmen, Tanzen, Fahrradfahren. Ich habe die letzten 50 Tage so viel Sport gemacht, wie noch nie in meinem Leben: 37 Lauftrainings in den letzten 50 Tagen.

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Erste Erfahrungen mit dem SAMSUNG Galaxy S7 Edge

Liebe Leser,

durch eine freundliche Offerte meines Mobilfunkbetreibers kam ich in den Genuss mein Samsung Galaxy S6 (32GB) durch das Samsung Galaxy S7 EDGE einzutauschen. Ich verzichte in meinem Vergleich auf Bilder und beschränke mich aufs Wesentliche:

Display

An das große Display gewöhnt man sich super schnell. Das S6 war hatte ja eine ähnliche Größe. Mit großen Händen hat man mit 5,5 Zoll kein Problem. Die meisten Menschen bedienen ihr Smartphone inzwischen eh mit zwei Händen. Außerdem sind die 5,5 Zoll auf das gebogene Display bezogen. Es ist deutlich breiter als das Display des S6 und damit damit ähnlich hoch. Die abgerundeten Kanten stören nicht, bringen aber auch nicht wirklich was. Sie sehen stylisch aus, ja, aber dafür mehr bezahlen lohnt sich nicht. Die abgerundete Kante bringt vor allem was in der Kontakte-App, wenn man die Kontakte alphabetisch durchgehen will. In der Nacht lässt sich per Always-On-Displayfunktion eine Nachtuhr an der Kante einblenden. Außerdem gibt es eine Schnellzugriffleiste, die sich mit einem Wisch von der Seite (abgerundete Kante) jederzeit einblenden lässt.

Das Always-On-Display ist eine nett Funktion. Hat man das Handy im Standby so erscheint mittig auf dem schwarzen Bildschirm die Uhrzeit und eine Information über entgangene SMS und Anrufe (kein Whatsapp). Allerdings zieht diese Funktion ein wenig Akku. Für diejenigen, die keine Armbanduhr haben und deshalb ständig aufs Handy gucken müssen, das auf dem Schreibtisch liegt, allerdings eine nette Funktion

Schnellladen

Das Handy ist in 30-60 Minuten komplett voll, wenn die Schnellladefunktion aktiviert ist. Hierzu ist ein entsprechendes Ladegerät, das mitgeliefert wird, nötig. Allerdings wird das Gerät beim Schnellladen sehr warm, wodurch sich etwaige Displayschutzfolien wieder ablösen. Als Zubehör gibt es für gute 30,- eine Induktionsladeschale, mit der man das S7 ohne das Kabel einzustecken laden kann. Hier ist im Vergleich zum S6 ein Unterschied zu bemerken: Während man immer wieder mehrere Versuche unternahm das Handy auf die Ladeplatte zu legen bis es dann endlich mal angefangen hat zu laden, geht dies beim S7 schneller. Das S7 steht in seiner induktiven Ladestation und lädt schon beim ersten Versuch, man muss es nicht neu positionieren.

Speicherkarte

Im Vergleich zum S7 unterstützt das S7 wieder Speicherkarten, auf der sich zahlreiche Musik und Fotos speichern lassen. Ein bisschen nervig ist die Softwareunterstützung: Jedes Mal beim Starten des Handys meldet sich die Speicherkarte durch eine Benachrichtigung auf dem Handy. Wer sein Handy öfter mal ausschaltet muss die Benachrichtigung bei jedem Start hinnehmen und wegwischen.

Akku, Akku, Akku

Der Akku im S7 Edge ist einfach klasse: Während das S6 nach einem dreiviertel Tag leer war – mit seinen knapp 2500 mAh kein Wunder – kommt man mit dem S7 fast zwei Tage weit (3600 mAh). Leider lässt sich der Akku nach wie vor nicht tauschen. 🙁

Fingerabdrucksensor

Der Fingerabdrucksensor funktioniert gefühlt noch etwas besser und schneller als im S6. Das neue Android hat jetzt auch endlich eine API für die Daten. Jedoch habe ich noch keine nützliche App gefunden, die darauf zurückgreift. Zum Entsperren ist das Ding aber allemal gut. 🙂

Zu guter letzt die Kamera

Die verbaute Kamera hat zwar weniger Megapixel als im S6, dafür aber einen stärkeren Lichtsensor. Somit macht die Handykamera auch bei Dunkelheit eine sehr gute Figur und kann durchaus mit den Top-iPhone-Kameras mithalten.

https://goo.gl/photos/mhuC7W1RSZY5Waju7

Fazit

Ein rundum gelungenes, großes Smartphone im Premiumsegment. Allerdings ist es mit seinen knapp 600€ auch ziemlich teuer. Wer auf das S7 setzen will, sollte sich besser für die EDGE-Variante entscheiden, weil in diesem der größere Akku verbaut ist. Samsung hat im S7 das richtig gemacht, was im S6 bemängelt wurde.

 

Sackgassen

Liebe Leser,

lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Es ist so viel los, privat wie beruflich. Ich trage einen Schrittzähler und zähle meine Schritte, 25.000 / Tag. Es ist so anstrengend, aber ich weiß wofür ich es mache: Für den Sieg über knapp 80 Teams mit 713 Personen gibt es einen Event-Gutschein in Höhe von 50€ p. P. Peanuts werden es manche nennen, aber es motiviert ungemein. Ich war diese Woche 5 Tage Laufen bis sich mein Unterschenkel schließlich beschwerte, jetzt schon den zweiten Tag. Zwei Tage Laufpause, mindestens. Und trotzdem 30.000 Schritte gestern, Tanzen ging nämlich, trotz zickigem Bein. Tanzen geht immer!

Ich mache so viel Sport wie lange nicht mehr. Laufen, Tanzen, Schwimmen und Krafttraining, mehrmals pro Woche – in der Mittagspause, 30-45 Minuten. Ich bin fitter denn je!

Durchs Tanzen habe ich ein Hobby gefunden, das man zwar nur zu festgelegten Kurszeiten ausführen kann, bei dem man aber sehr schnell viele Menschen kennen lernen kann. Wenn man neu in der Stadt ist perfekt, aber so neu bin ich ja nun auch wieder nicht. Man verbringt unzählige Stunden auf Partys, regelmäßig, kann sich unterhalten und viele tolle Dinge planen und erleben. Ich habe Menschen getroffen, die ich inzwischen nicht mehr missen will; Menschen, die mir inzwischen sehr viel bedeuten und die ich echt in mein Herz geschlossen habe.

Und trotzdem habe ich das Gefühl, privat nicht richtig voranzukommen. Ich trete auf der Stelle, ich bin immer noch alleine. Ab und an verrenne ich mich immer wieder in Geschichten, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Wer hätte gedacht, dass Partnerwahl so schwer ist? Und warum schaffen das andere so schnell und sind so erfolgreich – oder sehe ich nur diejenigen, bei denen es funktioniert und Negativbeispiele blende ich aus?… Ich bin niemand, der schnell aufgibt und schnell müde wird, aber dieses Thema zermürbt mich mehr und mehr. Aber ich kämpfe weiter! Derzeit habe ich das Gefühl, in einer Sackgasse zu stecken und nicht weiter zu kommen, aber ich habe und will die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass es am Ende doch noch einen Ausweg gibt. Da hilft nur eins: Allen Mut zusammennehmen und weitermachen, so und nicht anders, denn so bin ich!

Ich habe in meinem Leben auch schon so einige Menschen getroffen, die ihr hohes Alter als Junggeselle gestalten, aber da will ich nicht hin. Das sind Personen, die jeden Tag ihren festen Tagesablauf haben, sämtliche Dinge mit sich ausmachen, die an Weihnachten teilweise alleine Zuhause sitzen, die ihre sozialen Kontakte teilweise komplett zurückgebaut haben. Für mich als Einzelkind unvorstellbar. Ich brauche meine Freunde, meine Lieben um mich herum, am besten jederzeit, sonst bin ich ganz schnell unglücklich. Genauso brauche ich die Veränderung, es muss einfach immer etwas passieren um mich herum, ich brauche Aufgaben, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse – welcher Mensch nicht? Aber manchmal funktioniert das im Leben eben nicht so, wie man sich es denkt. Mir kommt es so vor, als würde ich beruflich gerade auch ziemlich auf der Stelle treten. Mir geht es zwar so gut wie lange nicht, es ist alles super, aber ich spüre, dass mir ein fachliches Vorankommen fehlt. Ich habe nach 1,5 Jahren Einarbeitungszeit immer noch das Gefühl, als wäre ich kompletter Neuling? Woran liegt das und wie kann man das verändern? Das zu beantworten ist ein Jahresziel, das ich mir gesteckt habe.

Es ist jetzt Mitte des Jahres und damit eine Zeit, ein erstes Resumee über die Vorsätze, die man Ende des letzten Jahres gefasst hat, zu ziehen und ggf. neue mit sich zu vereinbaren. Das habe ich hiermit getan. Leider klappt das Projekt „Lebensentschleunigung“ nicht so gut wie gedacht, aber dafür gehe ich jetzt ein Teilprojekt an, das ein bisschen zur Entschleunigung beiträgt, nämlich:

Peter liest ein Buch (Roman).

Ich bleibe an den Themen dran und halte euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße Euer pedaa

Schöne neue smarte Innovationen

Liebe Leser,

ich bin begeistert. Unser Alltag wird immer mehr vom Smartphone bestimmt und einfacher gemacht. Ich bewege mich inzwischen so gerne und bequem in dieser Komfort-Zone. Ich buche meine Zugtickets als mobile-Ticket, bezahle per NFC, löse mobile Paketscheine und nutze die SmartTAN. Und was funktioniert gut, wo herrscht Nachholbedarf und was geht gar nicht?

NFC-Zahlungen

Ich bezahle meine Einkäufe per NFC. Was man eigentlich als Student noch von der modernen Prepaid-Mensakarte kennt, ist nun auch im Einzelhandel Alltag geworden. Der Betrag erscheint auf dem Display, man hält seine VISA-Karte ans Terminal und 5 Sekunden später erscheint „Zahlung erfolgt“ auf dem Display.

LIDL macht es vor, wie es gut funktioniert. Aber wie lange hat es gedauert bis ALDI, LIDL & Co endlich Kreditkarten akzeptierten? Es war genau der richtige Weg, den Weg Richtung NFC-Payment frei zu machen. Auch mit einem NFC-fähigen Smartphone mit mpass-Funktion oder MasterCard-Pass ist dies möglich. Erst ab 25€ wird wird die Eingabe der PIN fällig. Kritisch wird es sicherlich nur, wenn man mehrere Karten in seinem Portemonnaie hat. Ich habe mir angewöhnt, immer die Karte vors Terminal zu halten, von der die Zahlung autorisiert werden soll. Natürlich muss man auf diese Kreditkarten noch mehr aufpassen, denn Diebe haben leichtes Spiel, eben weil die Akzeptanz (auch ohne PIN) größer wird. Sehr viel größer ist die Gefahr für Missbrauch bei Diebstahl allerdings nicht geworden, denn die Akzeptanz von VISA-Karten ohne PIN und Unterschrift gab es auch schon lange bevor es NFC-Zahlungen gibt.

Bahn-Tickets nur noch als Handy-Ticket

Ja, ich buche regelmäßig Bahnfahrten: Online oder über die App und meist drucke ich das Ticket nur noch für den Fall aus, falls mein Handy bei der Fahrkartenkontrolle versagt – das ist noch nie passiert. Die Buchung von Handytickets bei der BAHN funktioniert tadellos. Ob Sparpreis Aktion oder Flexpreis mit Bahncard oder ohne, es lässt sich fast alles einstellen. Fast! Nur wenige Spezialpreise wie Mitfahrer-Freifahrten, die man über spezielle Zugangsseiten einlösen muss oder Gala-Freifahrten kann man meist nur online über den Browser buchen und lassen sich stellenweise auch nicht als Handy-Ticket hinterlegen.

Bei der Fahrkartenkontrolle zeigt man dem Schaffner einfach den QR-Code und streckt ihm die Identifizierungskarte hin. Diese ist nötig, um das Handyticket fälschungssicher zu machen. Warum es die Bahn in ihrer Android-App immer noch nicht schafft, die Helligkeit automatisch hochzudrehen, damit der Code ordentlich gescannt werden kann (Handyticket Deutschland schafft das) bleibt rätselhaft. Jedenfalls muss man manchmal beim Smartphone die Helligkeit hochdrehen, das ist aber die einzige Hürde bei der Kontrolle von Handytickets. Übrigens darf man sein Online-Ticket auch per PDF oder Tablet auf einem mobilen Endgerät vorzeigen!

Handyticket Deutschland

Auch dieser Dienst kann sich sehen lassen. Leider ist er nur wenig verbreitet und es wird von allen Seiten daran rumgewerkelt. Gewisse Verkerhsverbünde haben sich Handyticket-Deutschland angeschlossen und bieten Ihre Tickets über diese App zum Kaufen auf dem Smartphone an. Bevor man einen Ticketkauf tätigen kann muss man sich nach einmaliger Registrierung für die entsprechende Region entscheiden, in der man gerade unterwegs ist. Anschließend stehen die meisten Tickets als Handyticket zu Wahl. Leider ist die App inzwischen etwas altbacken im Design und in der Bedienung. Sie bietet zusätzlich noch eine Haltstellensuche und Verbindungssuche, doch diese ist sehr frickelig. Teils wird die Angabe der Haltestelle immer noch in zwei Feldern (Ort + Haltestelle) verlangt, was nicht mehr zeitgemäß ist. Was außerdem schade ist: Es werden mit der Zeit immer weniger Verbünde unterstützt. Es sind schon ein paar Verbünde aus dem Verband ausgestiegen und drehen jetzt ihr eigenes Ding :(. Schade eigentlich, es war eine gute Idee. So muss man sich leider in jeder Stadt neu fürs Handyticketing registrieren.

Bezahlen kann man per Handyrechnung (teils gebührenpflichtig) oder Kreditkarte/Lastschrift. Die Idee, das Display heller zu machen, wenn man den Code anzeigt, hat die App allerdings dem DB Railnavigator voraus.

Mobile Paketscheine?

Ja, es gibt sie wirklich. Erst gestern habe ich es erfolgreich getestet. Man hat keine Zeit einen Paketschein auszudrucken oder gerade keinen Drucker zu Hand. Für dieses Problem gibt es eine Lösung: Wir erstellen den Paketschein bei DHL oder Hermes einfach online und lassen uns den Code aufs Handy schicken. Anschließend laufen wir in eine entsprechende Annahmestelle, zeigen den Code vor, entrichten den ermäßigten Online-Preis und der Mitarbeiter druckt einem bequem den Paketschein aus und klebt ihn aufs Paket. Super gemacht, Hermes!

SmartTAN

Zu guter letzt die SmartTAN, über die ich schon einmal berichtet habe. Jede Bank handhabt das anders. Einen Standard für die SmartTAN gibt es leider nicht. Um eine Transaktion abzuschließen wird bei comdirect beispielsweise eine Art QR-Code angezeigt, den man mit dem Smartphone mit comdirect-App einscannen muss, um die TAN dann auf dem Smartphone zu erhalten. Die ING setzt auf zwei Wege Authentifikation: Hier muss man sich in der Secure-App mit Zusatzpasswort einloggen und Transaktionen per Knopfdruck freigeben, die bereits im Browser abgeschickt wurden. Welche Erfahrungen habt ihr mit SmartTAN gemacht, nutzt ihr sie?

Ihr wollt mehr über smarte Innovationen lesen? Schon bald!