Kategorie: Kommentare

  • #Antilagerkoller Tag 55 – Kommentar

    Moin,

    leben wir in einem Land der Verschwörungstheoretiker, Nachrichtenverweigerer und Protestler? Jedenfalls fanden gestern zahlreiche Demonstrationen in deutschen Innenstädten statt. Es gibt immer noch Menschen, die an eine riesengroße Verschwörung der Regierung glauben. Sie sind entweder davon überzeugt, das Virus sei frei erfunden oder gar nicht so schlimm. Sortieren wir mal.

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  • #Antilagerkoller 46 – Tag der Arbeit

    Liebe Leute,

    was ist das für ein Tag der Arbeit ohne Kundgebungen? Unsere Arbeitswelt hat sich verändert: Jeder vierte ist in Kurzarbeit und bangt vielleicht um seinen Job. Unsere Arbeitskultur hat sich verändert, doch bleibt das auch so? Ein pe-home.de Kommentar

    Welche Lehren ziehen wir aus der Corona-Pandemie für unsere Arbeitswelt?

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  • Kommentar: Was bringt Carsharing?

    Guten Morgen liebe Leser,

    lang ist es her, dass pe-home.de sich aus der Ecke getraut hat. Ich mache mir derzeit intensiv Gedanken über die Zukunft und zukünftige Beiträge von pe-home.de – wenn meine Pläne stehen, informiere ich meine Leser gerne.

    Heute startet die neue Kolumne „Zukunft der Mobilität“, in der es über neue Mobilitätskonzepte in Ballungsräumen und auf dem Land geht. Seid gespannt.

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  • Wie die Bahn auf Kundenfang geht…

    Liebe Leser,

    es tut sich viel bei der Bahn. Ich werde förmlich mit Gutscheinen und Sparpreisen bombadiert, weshalb sich meine Bahncard 50 gerade jetzt nicht lohnt – für Bestandskunden wird nämlich recht wenig getan.

    Wie die Bahn auf Kundenfang geht – was sie einführt, was sie abschafft und was sich für Fahrgäste verändert

    Seit diesem Jahr ist die Bahn auf den Trichter gekommen: Die Kunden laufen davon. Die große Konkurrenz der Fernbusse zwingt die Bahn, neue Wege zu gehen. So bot man im Sommer den billigsten Sparpreis aller Zeiten an. Mehrere Millionen von Tickets für 19€ zusätzlich zu den üblichen Sparpreisen, die immer ab 3 Monaten vor dem Antritt der Reise buchbar sind. Und das Angebot kam gut an. Zusätzlich gab es mit der Bahncard 25 Rabatt, sodass eine Fahrt durch ganz Deutschland mit 14,25€ zu buche schlug. Diese Aktion wird aktuell, seit 29.10.15 für knapp zwei Monate wiederholt. Das Angebot gilt leider nur für den Fernverkehr, als von Fernverkehrsbahnhof zu Fernverkehrsbahnhof (kein Nahverkehr). Buchbar ist das Angebot bis zu einem Tag vor Reiseantritt.

    Zum großen Fahrplanwechsel kommt sogar noch mehr Bewegung in die Welt der Sparpreise. So lassen sich Sparpreise noch kurz vor Reiseantritt erwerben. Wer sich also sicher ist, kann zusätzlich ein bisschen sparen, selbst wenn er spontan fährt.

    Bei diesen Sparpreisen gucken Bahncard 50-Kunden in die Röhre. Im August und September testete man bei der Bahn den Sparpreis mit Bahncard 50, der Kunden erstmals ermöglichte, auch Sparpreise rabattiert zu kaufen. Aktuell geht das leider nicht. Ich bin gespannt, ob man gedenkt, das dauerhaft einzuführen. Warum kann eine Bahncard 50 weniger als eine Bahncard 25, obwohl sie das fünffache kostet?

    Seit Sommer werden zusätzlich noch 15€-Toffifee-Gutscheine an alle Leute verstreut, die diese Süßigkeit lieben. Leider hat dieser einen Mindestbestellwert von 59€. Falls es also keine günstigen Sparpreise mehr gibt und man zu 59€ (Hin- und Rückfahrt ist möglich) buchen muss, so kann man 15€ sparen – so ziemlich das einzige, was Bestandskunden, die zum Normalpreis reisen einlösen können.

    Die Fest-Preis-Gala

    festpreis

    Besonders viel Aufruhr verursachte die Bahn diese Woche mit einer geplanten Gustcheinaktion für bahn.bonus-Kunden. Für 49€ und 89€ in der 1. Klasse Hin- und Zurück durch ganz Deutschland, einmalig, kontingentiert und nicht rabattierbar. Was sich allerdings auf dem Portal der Deutschen Bahn abzeichnete waren tausende von Kunden, die sehnsüchtig auf Ihre Gutscheine warteten oder sich beschwerten, dass die Buchung mit diesem Gutschein zu kompliziert ist. So erschien der Preis für Hin- und Zurück erst nach Auswahl der Rückfahrt und die Hälfte der Kontingente war gefühlt zu schnell vergriffen.

    Partnerwahl

    Wie schon gesagt, kann ich gar nicht alle Gutscheine einlösen, weil der eine noch billiger ist als der andere. Wir stehen vor einem Optimierungsproblem (wie immer) beim Bahnfahren. Wer sich vorher informiert und im Bonusprogramm angemeldet ist und nachrechnet ist gut beraten. Oder einen Zugguru wie mich fragen. Beispielsweise habe ich noch einen Mitfahrer-Gutschein seit ca. einem Monat im Postfach, der nur mit dem Normalpreis (und BC50) kombinierbar ist. Leider kann ich ihn aufgrund der Gutscheinflut nicht nutzen.

    Zukunftsmusik

    Es lässt sich insgesamt erkennen: Die Bahn tut etwas für ihren Ruf. Bahnfahren ist so billig wie nie – wenn man Glück hat. Am 13.12. zum großen Fahrplanwechsel wird die neue Schnellfahrstrecke Leipzig/Halle-Erfurt freigegeben und die Fahrpreise im Fernverkehr bleiben stabil – nur auf der Schnellfahrstrecke wird der Preis angepasst. Dafür sehen wir uns fast überall einer Preiserhöhung im ÖPNV ausgesetzt. Zukünftig fällt auch der Aufpreis für den ICE-Sprinter weg, genauso wie der Reservierungszwang.

    Derweil bescheinigt die Stiftung Warentest, dass der Internetzugang im Zug zu schlecht ist. Überraschung! Der Internetzugang im ICE stammt noch aus C-Band-Zeiten. Damals war telefonieren im ICE wichtiger als alles andere. Viel zu spät investiert man nun in die Internetinfrastruktur. Seit circa einem Jahr ist der Internetzugang im ICE kostenlos. Das soll auch schon ab Ende 2016 für die 2. Klasse möglich sein. Bis dahin gibt es ein ICE-Portal für die 2. Klasse, in dem sich aktuelle Informationen über den Zuglauf, Echtzeitinformationen und bald auch Unterhaltungsprogramme abrufen lassen.

    Es bewegt sich was bei der Bahn, auch beim Preis. Wir dürfen gespannt sein, was in naher Zukunft auf uns an weiteren Aktionen zukommt. Ich werde natürlich auch weiterhin darüber berichten.

    Wem der Artikel gefällt, der darf mir gerne die bahn.bonus-Punkte seiner nächsten Fahrt zukommen lassen: 7081 4111 1421 2570. Besten Dank und bis bald!

     

  • Das Drama mit der Zeitumstellung und die Bahn

    Liebe Leute,

    der eine mag sie sinnig, der andere mag sie unsinnig finden, die Zeitumstellung. Was man jedoch in jedem Fall feststellen kann ist, dass es meist mit großem Chaos und großer Verwirrung einhergeht. Heute mache ich das Chaos an einem meiner Lieblingsthemen, der BAHN, deutlich:

    Ich begab mich zur Zeit 2:00 Uhr zum Düsseldorfer Hbf. und war auf dem Weg nach Köln. Wie jeden Samstag waren viele Menschen auf den Straßen. Ungeachtet der Zeitumstellung schlugen sich die Leute die kurze Nacht um die Ohren. Eine Frage, die ich mir sodann direkt stellen musste:

    Ist der Betriebsschluss bei den Verkehrsbetrieben diese Nacht auch eine Stunde vorverlegt? Wie lange gelten Tagestickets in dieser Nacht?

    Natürlich hätte man einfach los fahren können und es darauf ankommen lassen können, das tat ich aber nicht. Stattdessen erblickte ich einen IC, der wohl aufgrund von Bauarbeiten über Köln Messe-Deutz fuhr (normalerweise ja immer über Köln Hbf), der mir geeignet schien. Ich löste ein IC-Ticket und stieg ein. Natürlich hoffte ich, ich könne nun 20 Minuten Fahrzeit im Vergleich zur S-Bahn einsparen. Falsch gedacht. Der IC hielt aufgrund von Bauarbeiten auf freier Strecke und die S-Bahn überholte uns, ohne dass wir sie wieder einholen konnten. Der Zug schlief, die Abteile war abgedunkelt, die Leute hatten sich mit ihren Jacken zugedeckt. Es war ein IC aus Hamburg, der zwischen 22 und 23 Uhr gestartet war. Manche Abteile ließen sich erst gar nicht öffnen, sie waren abgeschlossen. Vielleicht war die Putzkolonne schon da?

    Zu den fünf Minuten Verspätung kamen schließlich noch weitere 15 Minuten dazu. Ich hatte der Bahn 6,25€ geschenkt für Nichts! Doch die Fahrgäste nach Köln begannen kräftig zu schimpfen. Warum? Sie waren auf dem Weg nach München und hatten sich eine Verbindung herausgesucht, die so gar nicht stattfinden konnte. Um 4:18 Uhr (neuer Zeit), nicht 2:59 Uhr (welcher Zeit auch immer), waren wir in Messe-Deutz, der Anschlusszug um 4:22 Uhr haben die Damen und Herren wohl nicht mehr erreicht. Auch nicht mit der S-Bahn um 3:41, die sie ja gar nicht erreichen konnten. Die ausgedruckte Verbindung konnte so gar nicht funktionieren!

    30-03-2015 12-52-42

    Für mich war der Schaden verhältnismäßig gering, für die Fahrgäste nach München beträchtlich, denn sie hatten wohl dann mehr als 60 Minuten Verspätung auf Ihrer Verbindung.

    Ich beobachtete mehrere Abfahrtsdisplays und auf allen war die Verwirrung vorprogrammiert: Züge holen 60 Minuten Verspätung einfach so rein (dank Zeitumstellung), andere kommen nach alter und nochmal andere nach neuer Zeit an. Ich stelle mir das anspruchsvoll vor, den Fahrplan auf die Zeitumstellung einzustellen, aber das macht ihr doch schon seit Jahren.

    Mein Fazit: Am Tag der Zeitumstellung besser keine Bahn fahren!

  • Ein Kommentar zum Bahnstreik und ein Ausblick auf das Unwort des Jahres

    Liebe Leser,

    lange hat es gedauert bis ich mich zurückmelde, und hier bin ich!

    Wir leben doch in einer streikbestimmten Zeit. Erst die Lokführer, dann die Fluglotsen, dann die Lokführer und dann… die Lokführer. Das gemeine Volk hat inzwischen kein Verständnis mehr für die GDL, auch die Presse zerreißt sich inzwischen das Maul über den Rekordstreik von 91 Stunden, der übers Wochenende ansteht. Das Handelsblatt berichtet von 100 Millionen Euro Schaden für die Deutsche Wirtschaft, pro Tag, der durch die Streiks verursacht werden sollte. Und welchen Schaden nimmt die Bahn?

    Die ganzen stornierten Fahrkarten, Erstattungen, geschalteten Hotlines, Nachtschichten usw. – die BAHN scheint ihr bestes zu tun, um mit dem Streik so gut wie möglich fertig zu werden. Manchmal könnte man meinen, sie hätte inzwischen Übung darin: Ersatzfahrpläne schreiben, saubere Informationspolitik und ausgedünnten Zugverkehr gewährleisten: Es funktioniert!

    Die in Deutschland weit verbreitete Meinung, es würden keine Züge fahren, stimmt ja so nicht ganz. Circa ein Drittel der Verbindungen kommt Zustande und die sind – so war es zumindest während der letzten Streiks – überraschend pünktlich – denn die Gleise sind frei! Ein paar Orte mögen von der Außenwelt abgekoppelt sein, wer einen ICE-Bahnhof in seiner Nähe hat kann sich glücklich schätzen, denn die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr groß, dass hier auch am – von der GDL provozierten – langen Wochenende ein Zug zum Halten kommt.

    Und die Forderungen der GDL: Ein einziger Hick-Hack. Man hört immer nur 5% mehr Lohn und kürzere Wochenarbeitszeit. Wirklich verhandelt wird aber über ein anderes von der Politik gesteuertes Thema. Die

    Tarifeinheit

    ist in aller Munde. Die GDL will für die EVG – die größere Gewerkschaft – mit verhandeln. Was sagt eigentlich die EVG dazu? Die Bahn streubt sich dagegen, die Fronten scheinen verhärtet. Aber kann die Bahn das überhaupt zulassen? Auch das Angebot auf die Politik zu warten und eine Übergangslösung zu vereinbaren war für die GDL nicht akzeptabel. Was soll nun passieren, wenn die Politik da nicht zu potte kommt? Sind wir auf dem Weg zu einem unbefristeten Streik?

    Irgendwie kommt es einem so vor, als würde sich die GDL gerade selbst abschaffen. Das Verständnis der Kunden der Bahn ist schon lange am Ende – diese steigen jetzt schon vermehrt auf zu billige Fernbusse um – natürlich nicht so billig, wenn gestreikt wird. Zu dieser Zeit machen die richtig Kasse. Man konnte gestern nach der Ankündigung förmlich zusehen, wie die Fahrpreis für Köln-Stuttgart von 22,- auf 39,50 in die Höhe schnellten. Und das obwohl diese ICE-Trasse fast gar nicht betroffen ist. Und wie sieht es mit dem Verständnis der Lokführer aus, haben die vielleicht auch bald keine Lust mehr auf

    Ich bin so wütend, ich hab sogar ein Schild dabei

    Bei aller Liebe, so langsam nervt das Streikthema. Es scheint dazu noch überhaupt nichts zu bringen. Streik hin, Streik her, keine Einigung in Sicht. Alle reden darüber, und nichts bringt es. Allseits beliebt und auf dem besten Weg zum Unwort des Jahres, das alle genervt hat: Tarifeinheit.

    Wie wäre es eigentlich mal mit einem Streik im öffentlichen Dienst, verdi? Am besten gleichzeitig, dann kommt niemand mehr voran, auch in den Gesprächen nicht.

  • Kolumne: Querbeet KW50

    Guten Tag liebe Leser,

    ich wünsche euch einen schönen 3. Advent. Auch diese Woche war doch wieder einiges los: Was haben wir gejubelt, als diese Woche das Wort des Jahres gewählt wurde: Die GroKo ist in aller Munde, hach ist das schön, eine Abkürzung wird zum Wort des Jahres. Und sie bietet so viele weitere Neologismen, die aus ihr entstehen können: GroKo-Reform, GroKo-Gesetzgebung, GroKo-Minister und GroKo-Reinfall…

    Und die Ministerposten geisterten auch schon vor der Auszählung des SPD-Votings durch die Landschaft. Worüber ich mich besonders gefreut habe: Heiko Maas ist wieder da!

    Nachdem Günther Jauch am Sonntag das Thema „Paketversand“ wieder mal in die Köpfe der Deutschen brachte, konnte auch ich es mir nicht nehmen lassen, darüber einen Kommentar zu veröffentlichen. Mein Paketbote ist jedenfalls nicht bei einem Subunternehmer beschäftigt und kommt immer um die gleiche Zeit, gibt sich das ganze Jahr Mühe, dass alle meine Pakete mich erreichen. Dafür hat er jetzt Plätzchen von mir bekommen. Frohe Weihnachten!

    Alles wird teurer

    Und heute ist ein ganz besonderer roter Tag: Zum großen Fahrplanwechsel in Deutschland erhöht die Bahn ihre Preise für Sitzplatzreservierung (12,5%), im Nahverkehr und Fernverkehr außer auf den Strecken nach Berlin, die vom Hochwasser ein halbes Jahr gekappt waren. Die Bahn freut sich, jetzt verdient sie noch mehr. Auch die BC wurde wieder einmal teurer, nachdem letztes Jahr eine Nullrunde gefahren wurde.

    Und die Post macht mit: Ab 1.1.14 wird der Standardbrief um 2ct teuer und wir dürfen runde 60ct für den Standardbrief bezahlen.

    War noch was?

    Ahja: Plötzlich bekommen da doch einige das Hosenflattern und bibbern jedes Mal, wenn sie den Briefkasten öffnen. Eine neue Abmahnwellemasche ist im Anmarsch. Und diesmal ist es so heikel wie nie, es geht um Pornos. Wer bei Redtube.com in den letzten 8 Monaten Filmchen gesehen hat, soll jetzt zahlen. Wie die Anwälte an die IP-Adressen kamen, Spekulation. Warum das Landgericht Köln die Herausgabe der Adressen der IPs festsetze, man weiß es nicht recht. Hat sich da einer nur verlesen und Streaming mit Herunterladen verwechselt oder wurde der Antrag durchgewunken? Aber wer verwechselt denn Streaming mit Herunterladen? Wenn ich ein wenig Ahnung vom Thema habe, dann kann mir doch solch eine Verwechslung nicht passieren… Oder gibt es eine andere Erklärung?

    Ehrlich gesagt habe ich mich ein wenig gefreut, dass ein erster Schlag gegen Streaming geführt wird, da das illegale Streamen Kauf- und Leihfilme in guter Qualität unnötig teuer macht. Aber es gibt doch noch einige Fragezeichen in dieser Abmahnwelle. Wahrscheinlich war sie gar nicht rechtens, Zahlen sollte man jedenfalls auf keinen Fall. Das ist doch wieder reine (?) Abzocke á la Eckhard Schulz.

    Und bevor ich auch ein paar Meldungen ohne Sinn und Verstand abschreibe, verabschiede ich mich lieber.

    pedaa

  • Kolumne: Querbeet KW46

    Liebe Leute,

    da bin ich schon wieder. Meine wöchentlich Kolumne über TV und IT-News geht in die dritte Runde, yeah.

    Derweil hat auch meine Diplomarbeit die Halbzeit erreicht. Drückt mir aber weiterhin die Daumen!

    Was ist passiert im TV?

    Die größte deutsche Gala, der Bambi, fand diese Woche statt. Es ist die am meisten angesehene deutsche Auszeichnung, ja, wer einen Bambi auf dem Kaminsims stehen hat, kann stolz sein.  Nur sollte man den Bambi dann doch nicht mit dem Echo verwechseln, auch in der Moderation nicht. Liebe Helene Fischer, was hast du nochmal moderiert?

    Zahlungsarten

    Beim täglichen Gang durch die Shopping-Kanäle ist mir eine negative Entwicklung aufgefallen: Redcoon.de, der sich – u.a. auch dank einer TV-Werbeaktion – über immer mehr Kunden freut, hat seine Zahlungsarten verändert – und nein, diesmal hat das nichts mit SEPA zu tun. Redcoon.de gehört inzwischen zu MediaSaturn und ist ein großer Online-Versandhändler für Elektronik und lockte bislang immer vereinzelt mit Angeboten mit kostenlosem Versand und schneller Lieferung. Die Entwicklung in den Zahlungsarten bereitet mir allerdings Bauchschmerzen und führt dazu, dass ich wohl nichts mehr so schnell bei redcoon.de bestelle: Die Bezahlung per PAYPAL sowie mit Kreditkarte kostet jetzt Gebühren und zwar 1-2% vom Verkaufspreis. Lastschrift bietet der Shop bislang nicht an. Neben Vorkasse und Finanzierung empfiehlt der Shop SOFORT-Überweisung.de (einzige direkte kostenlose Zahlungsart neben Giropay, einem Gemeinschaftsprojekt der Postbank, der Sparkassen-Finanzgruppe und der Volksbanken und Raiffeisenbanken). Habt ihr schonmal Erfahrungen damit gemacht?
    Seit kurzem bietet auch die BAHN diese Zahlungsart an. Das Besorgniserregende: Bei dieser Zahlungsart schaltet sich ein dritter Zahlungsdienstleister, die SOFORT AG, dazwischen, der Kontonummer, Bankleitzahl und TAN (?) einfordert und dann die Transaktion im Namen des Kunden ausführt. Wie das ganze funktioniert und warum da die Banken mitmachen, man weiß es nicht. Warum Shops wie Redcoon.de diese als einzige direkte Zahlungsart kostenlos anbietet ist kritisch zu sehen, denn…

    Die Banken untersagen ihren Kunden jedoch die Weitergabe dieser Daten an Dritte gemäß deren AGB. Aufgrund der Haftungsrisiken aus diesem Verstoß des Nutzers gegen seinen Vertrag mit der Bank und der Tatsache, dass es sich um eine Form der Vorkasse handelt und damit keine Rückbuchbarkeit der Zahlung möglich ist, und weil die Weitergabe der PIN den Zugriff auf sensible persönliche Daten ermöglicht, ist das Verfahren stark umstritten.

    Mal davon abgesehen hängt noch ein Dritter bei sensiblen Zahlungsdaten im Boot. Wir erinnern uns an den Skandal, als einer von genau diesen Zahlungsdienstleistern gehackt wurde und zahlreiche Datensätze entwendet wurden. Man öffnet doch mit der Eingabe dieser Daten, diesen Dienstleistern Tür und Tor!

    Es sieht für mich nach einer Promo-Aktion für SOFORTÜberweisung.de aus, die ich nicht unterstützen möchte. Darum sollte man solche Shops vorerst meiden.

    Apropos Bank

    Diese Woche bin ich außerdem auf ein höhnisches Video von Martin Sonneborn gestoßen, das die Deutsche Bank ganz ganz schlecht aussehen lässt. Mehr darüber ist in der FAZ zu lesen.

    Welche Rolle eigentlich die Bösen…

    bei SOFORTÜberweisung.de spielen, man weiß es nicht.

    Mit diesen Worten möchte ich mich dann auch schon verabschieden. Ich wünsche euch eine angenehme Woche, bis nächsten Sonntag.

    Das war der ECHO 2013 der Kalenderwoche 46!

    Euer pedaa

  • Kolumne: Querbeet KW45

    Liebe Leute,

    gestern war es wieder soweit, es kam wieder „Wetten Dass“. Doch kaum sieht man die Wiederholung am Sonntagmorgen – am Samstagabend hat man doch besseres zu tun – kann man parallel im Facebook-Channel von DWDL vom neuen Tiefststand der Quote um die Sendung lesen. Trotz hohem Marktanteil befindet sich die Sendung im Sinkflug. Kein Wunder: Lanz versucht es immer wieder mit schlechten Witzen die Sendung aus (in?) dem Dreck zu ziehen und wenigstens ein paar Lacher unterzubringen. Dass er am Ende das Publikum aus Halle mit dem aus Leipzig verwechselt, sollte das Publikum ihm allerdings dann doch übel nehmen.

    Monatelang versucht man schon die Sendung aufzupeppeln, ohne Erfolg. Die Wetten machen vielleicht 20% der Sendung aus, die Prominenz, der er eingeladen hat, ist längst bestenfalls noch Klasse B, wenn nicht C. Insgesamt hat die Sendung über die Jahre an Charme verloren und – nicht zuletzt aufgrund eines tragischen Unfalls – an Action, die Sendung ist gealtert und… nicht mehr zeitgemäß? Andere Sender wie RTL, Sat1 und Co machen vor, wie richtiges Fernsehen geht. Integration von Web 2.0 (gibts das überhaupt noch?), gute Musik & Show-Acts, förmlich überladen mit Emotionen, das sind alles Dinge, die Zuschauer sehen möchten.

    Auch ZDF-Zuschauer? Man weiß es ja nicht. Sitzen Oma und Opa etwa immer noch vor der samstäglichen (-monatlichen) Wetten-Dass-Flimmerkiste und schauen die Sendung, weil sie eben schon immer die Sendung gucken? Oder will das ZDF von dem „Alten-Leute“-Image weg und junge Leute ansprechen? Geld für einen Zielpublikumswechsel haben sie jedenfalls. Seit der Gebührenumstellung am 1.1.2013 auf knapp 18€ pro Haushalt berichtet heute überraschend das Wochenblatt:

    GEZ-Geldmaschine: ARD und ZDF nehmen 500 Millionen Euro mehr ein

    „Huch, was ist da denn passiert“, mag man da doch höhnisch fragen, manch anderer würde der Schlagzeile doch mit nur einem einzigen Wörtchen, „Überraschung!!“, begegnen. Eigentlich schade, dass die GEZ – pardon – der AZDBS keine Versicherung ist, sonst könnte man jetzt Überschussbeteiligung erwarten. Aber so versackt das Geld in Lanz‘ und Kai Pflaumes Show-Kasse. Pech gehabt! Wetten, dass wir dafür wenigstens besseres Fernsehen kriegen? Zum Beispiel vielleicht ein neues Tagesschau-Studio, ah das gibt es ja schon!

    Aber gehen wir doch mal weg vom Fernsehen und schauen, was die Woche sonst noch so los war: Die Koalitionsverhandlungen drehen sich im Kreis, man kommt kleine Schritte weiter, aber laut Horst Seehofer beschließt man ja selbst was, wenn man nix beschließt, gell?

    Dass wir dank Snowden einen neuen Außenminister haben, war vielleicht auch für Herrn Stroebele eine Überraschung, aber er macht den Job doch gerne. Solange es noch keinen Geheimdienstaffäre-Minister gibt, bleibt Stroebele eben auf dem Posten, den er von den ausländischen Medien zugewiesen bekommt: Foreign Minister, auch schön. Und solange Angela Merkel wichtige Dinge nur per SMS ausmacht, kann die NSA ihr Handy ja belauschen wie sie will, zu hören gibt es da ja nichts.

    Over and out.

    pedaa für pe-home.de

  • Kolumne: Querbeet KW44

    Liebe Leute,

    lange habt ihr auf einen weiteren Post gewartet, doch meine Diplomarbeit hat mich so im Griff, dass ich einfach keine Zeit habe, mich abends nochmal an den Rechner zu setzen. Da ich gerade Pause mache, hier mein Wochenpost:

    Ein gebogenes Smartphone

    Kaum machten Schlagzeilen rund um SAMSUNGS Galaxy Round sprichwörtlich die Runde, da veröffentlicht LG „versehentlich“ – nach eigenen Angaben – die Daten zu ihrem neuen „runden“ (gebogenen) Schlachtschiff LG G Flex. Das eine ist in der Horizontalen gebogen, das andere in der Vertikalen. Was es bringen soll, wissen wir nicht. Es gibt sicherlich Leute, die es kaufen, um sich damit vor ihren Freunden zu brüsten, aber… es ist doch letztlich nur ein weiterer Gag und ein Kräftemessen der Hersteller:

    Wir können es (auch), schaut her!

    Das LG G Flex
    Das LG G Flex

    Letztlich muss man ehrlich zugeben: Der Smartphone-Markt ist übersättigt. Genauso der Funktionsumfang der Smartphones, er ist ausgereizt. So sind es nur kleine Änderungen, die die neuen Top-Modellen mit sich bringen: Carbon-Gehäuse, Power-Taste auf Rückseite oder ein Android-Handy, das mal funktioniert und schnell mit Updates versorgt wird (wers glaubt…). Kameras werden immer besser, es erscheinen sogar jetzt wieder spezielle Kamera-Handys (derzeit von NOKIA), die speziell auf eine gute Kamera Wert legen. Das LG G2, das ich vor kurzem in Händen hielt prescht durch einen Gast-Modus, eine Infrarot-Schnittstelle und den Doppeltipp aufs Display zum Entsperren (funktioniert nicht immer) hervor, wird aber derzeit als das beste Smartphone gehandelt. Es ist sogar so erfolgreich, dass es sich Gauner erlauben ganze LKW’s mit LG G2 samt LKW zu entwenden.

    Was gab es sonst noch?

    Ahja, Abhörskandale, soweit das Auge reicht: In Rundfunk, Film und Fernsehen, überall wo man hinsieht oder hinklickt, man wird abgehört. Von Facebook, der NSA oder Google, alles wird irgendwo gespeichert. Jüngst hat es jetzt die Kanzlerin erwischt und sie zeigt sich doch mehr als bedröppelt, nicht, dass sie was zu verbergen hätte, aber

    Abhören unter Freunden, das geht gar nicht!

    …geht doch! Deswegen verzeiht mir, dass ich meine Besuche in Amerika auswerten lasse, denn ich mache es nur den anderen nach.

    Insofern wünsche ich euch frohes Telefonieren mit eurem TOP-Smartphone der NSA-Serie von LG, SAMSUNG oder HUAWEI!

    pedaa
    für pe-home.de