Jan 22

Der neue comfort: Reisen in der 1. Klasse

Liebe Bahn-Leser,

Frühjahrszeit ist Bahn-Zeit. Wie im letzten Frühjahr, gibt es jetzt einen neuen Bahn-Eintrag.

Der öffentliche Personenverkehr ist im Umbruch: Immer mehr Fernbus-Unternehmen drängen auf den deutschen Markt, und dies mit immer billigeren Preisen. Fahrten sind schon ab 1€ zu haben. Erst gestern kündigte die Bahn eine massive Offensive im Preiskampf gegen die Fernbusanbieter an. Und heute fragen wir, was sich verändert hat?

Reisen wurde nur geringfügig teurer

Zum Fahrplanwechsel im Dezember blieb eine Erhöhung der Preise im Fernverkehr aufgrund des enormen Preiskampfes aus. Nur die Preise für die 1. Klasse wurden erhöht (genauso wie die Preise im ÖPNV). Außerdem verlangt die Bahn seit November 2014 ein Zahlungsmittelentgelt bei Zahlung mit Kreditkarte und Paypal. Schon ab 50€ wird man mit bis zu 1% des Fahrkartenpreises zur Kasse gebeten – was ich schon etwas unverschämt finde.

Wer sein Ticket, sofern möglich, am 1. Geltungstag storniert zahlt jetzt 17,50€ statt 15€.

Die neue 1. Klasse

Beim Reisen in der 1. Klasse hat sich ein wenig was getan: Die Telekom versorgt Reisende in der 1. Klasse zukünftig mit kostenlosem WLAN. In meinem Test heute zeigte das WLAN vor allem auf Strecken, auf denen der Zug mit 300km/h unterwegs ist,  deutlich Schwächen. Auf den restlichen Strecken funktionierte das Netz langsam, aber dennoch halbwegs stabil. Ebenfalls inkludiert ist eine Sitzplatzreservierung, sofern man 1. Klasse bucht. Diese kann man bis kurz vor Abfahrt des Zuges kostenlos umbuchen. Außerdem kosten Reservierung nun pauschal 4,50€, egal wie viel Züge reserviert werden (bislang waren es nur 2).

Natürlich erhält man in der 1. Klasse Zugang zu den Bahn-Lounges und 1. Klasse-Bereichen, aber das ist nichts neues. Insgesamt hat sich in der 1. Klasse viel getan, aber nach wie vor vermisst man vor allem in den Zügen erhöhten Komfort:

  • Warum kann man im Bord-Bistro keine Punkte sammeln?
  • Ein kostenloses Getränk für 1. Klasse-Kunden oder exklusive Rabatte für comfort-Kunden im Zug, Fehlanzeige! Stattdessen bekommt man ein Päckchen Gummibärchen o. ä. – schwach!
  • Die Stimmen für kostenloses WLAN in allen Zügen und Klassen wird lauter und lauter. Fernbusanbieter machen das seit Bestehen, da muss und wird die Bahn reagieren.

Insgesamt ist Bewegung im Fernverkehrsmarkt, was ich sehr begrüße. So kam ich auch in den Genuss von zwei 1. Klasse-Upgrades zu Weihnachten.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich und wünsche

eine gute Fahrt – Thank U for Travelling

Jan 01

Happy New Year 2015

 

Liebe Leser,

auf diesem Wege ein frohes neues glückliches Jahr 2015.

Was war das für ein Jahr 2014? Mein Leben hat sich verändert, was wohl auch der Grund ist, warum ich derzeit nicht mehr so viel zum Bloggen komme. Vor einem Jahr brütete ich noch über meiner Diplomarbeit

Bootstrapping in der Zeitreihenanalyse

die ich im Februar 2014 dann mit einem guten Ergebnis abschließen konnte. Im Anschluss kam direkt die Prüfungsphase auf mich zu, die mir einiges abverlangte. Insgesamt drei Doppelprüfungen brachte ich hinter mich. Über einen Zeitraum von sechs Monaten lernte ich beinahe jeden Tag. Mein Ziel, das Diplom, hatte ich in dieser Zeit immer konkret vor Augen. Es war ein steiniger Weg bis ich mich dann schließlich Dipl.-Math. oec. nennen durfte, aber es hat sich gelohnt. Auch in dieser Lernphase gab es Höhen und Tiefen für mich. Mal lief es gut, mal nicht. Auch mit einigen Firmen und deren Bewerbungsprozess setze ich mich auseinander. Letztlich landete ich dann als

Mathematiker in der Produkttechnik

bei der Gothaer Lebensversicherung AG in Köln.

Seit nun drei Monaten verweile ich in Köln und habe immer noch nicht das Gefühl, komplett angekommen zu sein. Es ist alles noch so neu und ungewohnt. Das Studentenleben habe ich zwar schnell hinter mir gelassen, allerdings genieße ich es immer wieder – wie jetzt an Weihnachten – hier zu sein. Letztlich habe ich das auch meinen Freunden und Eltern zu verdanken, die mich immer wieder herzlich empfangen udn aufnehmen. Einen kleinen Platz in meiner selbst gegründeten WG habe ich mir erhalten. Es ist ein Rückzugsort, zum Bekanntschaften wieder treffen, zum Nachdenken, zum Abschalten.

Und so sehr ich es doch genieße, hier in Karlsruhe zu sein, ein bisschen vermisse ich doch nun nach zwei Wochen mein neues Zuhause in Köln. Gestern feierte ich in kleiner Runde den Jahreswechsel – ganz anders als sonst. Vielleicht passt genau das zu meinem neuen Leben. Kurz nach 0:00 Uhr wurde mir klar, dass sich in 2014 vieles verändert hat – und dass in 2015 auch noch einige Veränderungen auf mich zukommen. Ich bin mir fast sicher, 2015 wird spannender als je zuvor. Ich hoffe, ich kann euch, meine Leser an diesem Geschehen teilhaben lassen. Mein Leben in Köln und mein Start ins Arbeitsleben werden noch einige Veränderungen initiieren, an die ich jetzt noch nicht denken kann, das ist mir klar (geworden).

Die besten Wünsche fürs neue Jahr und erfolgreiches Bloggen, Teilen und Twittern wünscht euch

Euer pedaa

 

Dez 15

Kurz angemerkt: Bahn erhöht Erstattungsentgelt

Wie es inzwischen jeder mitbekommen haben sollte, hat bei der Bahn und bei zahlreichen ÖPNV-Betrieben gestern der große Fahrplanwechsel stattgefunden. Dieser ging einher mit zahlreichen Preiserhöhungen im Nahverkehr (einige Verbünde erhöhen erst zum 1.1.15) und in 1. Klasse im Fernverkehr. Durchschnittlich dürfen wir seit gestern 2-3% mehr bezahlen.

Dafür ist in der 1. Klasse jetzt die Sitzplatzreservierung enthalten, genauso wie kostenloses WLAN im ICE. Was jedoch die meisten nicht bemerkten: Die Bahn hat auch das Erstattungsentgelt für nach Gültigkeitsbeginn nicht angetretene Fahrten und Sparpreise von 15€ auf 17,50€ erhöht (17%) – ordentlich und unbemerkt.

Dez 11

Endlich Freitag

 

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Nov 07

ING-Diba bietet Smart-TAN-Verfahren an

Liebe Leser,

zu meinem Girokonten-Test kommt hier ein Nachtrag zum Girokonto der ING-Diba:

Die ING bietet seit kurzem das sogenannte SmartSecure App-Verfahren an. Hierbei wird die Installierte Diba SmartSecure App und ein Android oder iOS-basiertes Smartphone benötigt. Will der Nutzer eine Überweisung tätigen oder wird eine Legitimation aufgrund eines anderen Vorgangs benötigt, löst er online eine Push-Nachricht in der Smart-Secure-App aus. Nachdem er sein persönliches Passwort in der SmartSecure-App eingegeben hat wird eine Zusammenfassung angezeigt und er kann den Vorgang freigeben. Dieses Verfahren funktioniert auch mit der Banking-App, wobei das Prinzip der Kanaltrennung, obwohl nur ein Endgerät genutzt wird gewahrt bleibt (die Apps arbeiten unabhängig voneinander).

Ich selbst sehe das Verfahren als sichere mobile Alternative zur althergebrachten mTAN.

Siehe Auch: Online-Banking Sicherheitsverfahren im Test

Nov 07

Kurz vorgestellt: Mein neuer (englisch sprechender) Mitbewohner

Nov 05

Ein Kommentar zum Bahnstreik und ein Ausblick auf das Unwort des Jahres

Liebe Leser,

lange hat es gedauert bis ich mich zurückmelde, und hier bin ich!

Wir leben doch in einer streikbestimmten Zeit. Erst die Lokführer, dann die Fluglotsen, dann die Lokführer und dann… die Lokführer. Das gemeine Volk hat inzwischen kein Verständnis mehr für die GDL, auch die Presse zerreißt sich inzwischen das Maul über den Rekordstreik von 91 Stunden, der übers Wochenende ansteht. Das Handelsblatt berichtet von 100 Millionen Euro Schaden für die Deutsche Wirtschaft, pro Tag, der durch die Streiks verursacht werden sollte. Und welchen Schaden nimmt die Bahn?

Die ganzen stornierten Fahrkarten, Erstattungen, geschalteten Hotlines, Nachtschichten usw. – die BAHN scheint ihr bestes zu tun, um mit dem Streik so gut wie möglich fertig zu werden. Manchmal könnte man meinen, sie hätte inzwischen Übung darin: Ersatzfahrpläne schreiben, saubere Informationspolitik und ausgedünnten Zugverkehr gewährleisten: Es funktioniert!

Die in Deutschland weit verbreitete Meinung, es würden keine Züge fahren, stimmt ja so nicht ganz. Circa ein Drittel der Verbindungen kommt Zustande und die sind – so war es zumindest während der letzten Streiks – überraschend pünktlich – denn die Gleise sind frei! Ein paar Orte mögen von der Außenwelt abgekoppelt sein, wer einen ICE-Bahnhof in seiner Nähe hat kann sich glücklich schätzen, denn die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr groß, dass hier auch am – von der GDL provozierten – langen Wochenende ein Zug zum Halten kommt.

Und die Forderungen der GDL: Ein einziger Hick-Hack. Man hört immer nur 5% mehr Lohn und kürzere Wochenarbeitszeit. Wirklich verhandelt wird aber über ein anderes von der Politik gesteuertes Thema. Die

Tarifeinheit

ist in aller Munde. Die GDL will für die EVG – die größere Gewerkschaft – mit verhandeln. Was sagt eigentlich die EVG dazu? Die Bahn streubt sich dagegen, die Fronten scheinen verhärtet. Aber kann die Bahn das überhaupt zulassen? Auch das Angebot auf die Politik zu warten und eine Übergangslösung zu vereinbaren war für die GDL nicht akzeptabel. Was soll nun passieren, wenn die Politik da nicht zu potte kommt? Sind wir auf dem Weg zu einem unbefristeten Streik?

Irgendwie kommt es einem so vor, als würde sich die GDL gerade selbst abschaffen. Das Verständnis der Kunden der Bahn ist schon lange am Ende – diese steigen jetzt schon vermehrt auf zu billige Fernbusse um – natürlich nicht so billig, wenn gestreikt wird. Zu dieser Zeit machen die richtig Kasse. Man konnte gestern nach der Ankündigung förmlich zusehen, wie die Fahrpreis für Köln-Stuttgart von 22,- auf 39,50 in die Höhe schnellten. Und das obwohl diese ICE-Trasse fast gar nicht betroffen ist. Und wie sieht es mit dem Verständnis der Lokführer aus, haben die vielleicht auch bald keine Lust mehr auf

Ich bin so wütend, ich hab sogar ein Schild dabei

Bei aller Liebe, so langsam nervt das Streikthema. Es scheint dazu noch überhaupt nichts zu bringen. Streik hin, Streik her, keine Einigung in Sicht. Alle reden darüber, und nichts bringt es. Allseits beliebt und auf dem besten Weg zum Unwort des Jahres, das alle genervt hat: Tarifeinheit.

Wie wäre es eigentlich mal mit einem Streik im öffentlichen Dienst, verdi? Am besten gleichzeitig, dann kommt niemand mehr voran, auch in den Gesprächen nicht.

Mrz 07

Eine Woche Bahncard GOLD 1. Klasse – Ein Kommentar und Bericht

Liebe Leute,

auch ich habe während der olympischen Spiele in Sochi an der Marketing-Aktion der Bahn teilgenommen und ja, ich habe meine Bahncard-GOLD 25 1. Klasse exzessiv genutzt. Das Angebot klang für Studenten, die jeden Tag Zeit haben, sehr reizvoll:

Fahren Sie nach jeder Goldmedallie bei den olympischen Spielen umsonst im ICE und IC/EC, bundesweit.

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Insgesamt 105.000 haben an dieser Marketingaktion teilgenommen. Ich kaufte zusammen mit einem Kommilitonen eine 1.Klasse-Bahncard und am Montag ging es auch schon los. Die erste Fahrt ging von 2014-02-11 10.12.17Karlsruhe nach Düsseldorf, 1. Klasse natürlich – die erste Fahrt hatte uns der Rodler Felix Loch beschert. Dazwischen machten wir in der 1. Klasse-Lounge in Frankfurt am Main Halt und genossen einen kostenlosen Cappuccino , einen Obstsalat und ein Vollkornbrot mit Käse. Insgesamt eine Stunde verbrachten wir in Frankfurt in der Lounge – wie ließen es uns gut gehen. Gegen den Kaffee im Zug, den Markus sich an den Platz bringen ließ, konnte der Cappuccino locker anstinken, zumal die Bahnmitarbeiterin ein falsches 2€-Stück Wechselgeld gab, wodurch der Kaffee im Zug dann 4,90€ kostete. Warum es für Comfort-Kunden oder 1.Klasse-Kunden im Zug keine Vorteile gibt, keiner weiß es. Außer der Bedienung am Platz und einem Päckchen Gummibärchen oder sonstiger Leckereien ist kein zusätzlicher Service drin, abgesehen von Ledersitzen und der Beinfreiheit. Noch nichtmal Bahn.Bonus-Punkte sammelt man im Bord-Bistro, warum eigentlich nicht?

Die Welt berichtet, die Marekting-Aktion der Bahn würde den Konzern richtig Geld kosten. Hierzu nur: Naja. Wie die Welt schon richtig sagt, die Züge fahren sowieso und auf ein paar mehr Personen in 14 Tagen Goldrausch kommt es doch wirklich nicht an, oder? Gut, man hätte Geld verdienen können, aber arm rechnen hat die Bahn doch eigentlich nicht nötig, oder?

Weiter geht’s: Nach unserem Trip ins schöne Düsseldorf, in dem wir dreimal die Lounge im Bf. besuchten (so schön ist sie eigentlich nicht, aber der kostenlose Kaffee bringt’s) fuhren wir um 20:20 mit dem ICE wieder nach Hause. Was soll man sagen: Die kostenlosen Getränke sind echt was, was die Reise aufwertet. Warum es im Zug keine gibt, wenn auch im begrenzten Ausmaß für Vielfahrer, das weiß keiner.

Goldrausch:

Zugegeben: Wir hatten kurz darüber nachgedacht eine Zwei-Tages-Reise nach Berlin oder Hamburg zu unternehmen, haben uns aber dann dagegen entschieden. Ein Hotel und das Bangen um die nächste Goldmedallie war uns dann doch zu stressig. Am zweiten Tag ging unsere Reise ins schöne Nürnberg, wo wir Freunde von Markus besuchten. Insgesamt waren wir nur knapp 3h in Nürnberg, das reichte, um die Stadt anzuschauen und gemütlich zu essen. Auf dem Hinweg genehmigten wir uns ein Frühstück auf Bahn-Kosten und auf dem Rückweg ein Feierabendbier. So konnte es weitergehen

Am dritten Tag unternahm ich alleine eine Flughafentour in Frankfurt Main Airport. Ich machte mir ein Bild von einem der größten Flughäfen schlechthin, fuhr mit dem Skytrain am Rollfeld vorbei und bemerkte, dass die Besucherterrasse erst im April wieder aufmacht.  Ich schoss ein paar schöne Fotos und zwei Stunden später saß ich dann schon wieder im Zug zurück nach Karlsruhe.

Am dritten Tag entschieden wir mittags spontan, eine Reise nach München zu unternehmen. In einem etwas heruntergekommenen IC begannen wir unsere Reise. Innerhalb von drei Stunden waren wir dann am Ziel. Bedienung am Platz: Fehlanzeige. Tageszeitungen gab es irgendwie auch keine. Der ganze Zug bestand aus Abteilwagen mit komfortablen Ledersitzen – ähnlich wie im ICE – in der ersten Klasse. Im Großraumwagen fanden sich durchgesessene rote “Kinositze”, dann doch lieber das Abteil für uns. Wir waren uns einig: Fahren im ICE ist deutlich komfortabler.

2014-02-11 20.23.10Kurz bevor dann unser ICE über Mannheim zurückfuhr setzten wir uns nochmal in die Lounge am Münchner Hbf., um eine Postkarte an unsere Liebsten zu verfassen. Doch ein junger Mann ließ uns die ganze Zeit nicht in Ruhe, er textete uns zu, schwärmte uns von ICE-Treff.de und Fernbusliniensuche.de vor und war gut angetrunken. Schließlich musste er dann zum Zug und wir hatten unsere Ruhe. Als ich von meinem Sitz aufstand fand ich eine große Brieftasche mit vielen Kreditkarten und Bahncards, die ich der Mitarbeiterin am Empfang abgab – da hatte sich wohl jemand zu sehr zurückgelehnt. Wohl nicht derjenige, der uns zuvor zugeschwallt hat? Wer weiß?

Am Gleis angekommen hatten wir noch 2 Minuten, um in den letzten Zug nach Hause einzusteigen. Und plötzlich verhallte eine Stimme, die wir schon kannten: “Hallo Jungs!”. Uns gelang es, ihn in einen anderen Wagen zu leiten als wir saßen. Zwei Stunden Ruhe, wie angenehm. In Mannheim liefen wir dann in ein ziemlich blödes Verspätungsloch. 45 Minuten Verspätung am Mannheimer Bahnhof, eine Station vor unserem Ziel, das war ärgerlich, aber letztlich die einzige Verspätung auf unseren Gold-Fahrten.

Am letzten Tag entschied ich mich nach Basel in den Süden zu reisen. Es war eine schöne Fahrt dahin, in knapp zwei Stunden war ich dann dort angekommen. Ich fotografierte die Stadt, schmiss 20 CHF unter die Leute (für Schokolade, Kaffee und Postkarten) und reiste wieder nach Hause. Mit Sudoku-Rätseln aus der WELT vertrieb ich mir die Zeit Smiley.

Insgesamt war es eine schöne Woche im Goldrausch, die die Bahn (umgerechnet auf den Normalpreis) sehr viel Geld kostete. Aber so etwas macht man ja auch nur, wenn es umsonst ist. Insgesamt 1300€ habe ich verfahren in 3200 Kilometer.  Es hat sich gelohnt, wenn es auch mit viel Zugfahren verbunden war. Aber die Lounge-Aufenthalte, die mit unserer BC 1. Klasse inklusive waren machten das ganze wieder wett.

Schade, dass es bei den Paralympics keine Freifahren gibt, oder?

Jan 23

SEPA: Die Kehrseite der Medallie

Liebe Leser,

die EU hat zwar die Frist für die Umstellung auf den europäischen Standard für Überweisungen verlängert, aber es steht dennoch fest: SEPA kommt.

Und das, wie sich bei einigen Online-Shops sehen lässt, wohl mit fatalen Folgen für Käufer. Zahlreiche Shops bieten die alt-hergebrachte Lastschrift vom deutschen Bankkonto jetzt schon nicht mehr an. Die die Stelle der Lastschrift treten Dienste wie SOFORT-Überweisung, giropay und T-Online-Überweisung, die fast alle das selbe machen. Kostet eine SEPA-Online-Lastschrift, die es noch gar nicht so lange gibt, eigentlich mehr als zuvor?

Es ist, wie ich schon in einer meiner Kolumnen bereits bemerkte, zu erkennen, dass Online-Shops nun teils saftige Gebühren für verschiedene Zahlarten verlangen – dieses Verfahren kennt man eigentlich nur von Fluglinien. Will man per Paypal bezahlen werden meist 2€ zusätzlich fällig oder gar 1,95-3% des Kaufpreises, gleiches gilt bei der Zahlung mit Amazon-Payments. Nur o.g. Zahlverfahren und Vorkasse sind meist noch kostenfrei.  Eine Direktabbuchung auf der Kreditkartenrechnung kostet ebenso.

Insgesamt kommen derweil immer mehr Gebühren, die nach der Auswahl des Produkts auf den Käufer zukommen, ersichtlich. Früher zahlte man nur pauschal für den Versand 3-6€, jetzt kann man wählen zwischen

  • Nachnahme (+6€)
  • Expresslieferung (~12-18€)
  • Lieferung nur per DHL (+2€)
  • Finanzierung
  • PAYPAL, Payments, Kreditkarte
  • Vorkasse
  • SOFORT-Überweisung/Zahlungsdienstleister
  • usw.

Es gilt also: Vergleichen lohnt sich, auch bei den Zahlungsarten und Gebühren! Bei welchem Shop kann ich wie bezahlen? Und was kostet es, wenn ich bequem mit Kreditkarte auf dem direkten Weg bezahlen will?

Dez 29

Querbeet: KW52

Liebe Leute,

nach einer kurzen Weihnachtspause melde ich mich mit meiner allwöchentlichen Kolumne zurück. Was war diese Woche bei mir so los? Wenn man sich die TOP-10-Beiträge von Caschy und Winfuture ansieht, dann nichts aktuell besonderes. Die Top Beiträge lassen nicht viel Raum für Diskussionen.

Fernsehen

Am 2. Weihnachtsfeiertag war es soweit: Der neue Tatort “Weimar” wurde gezeigt. Nora Tschirner und Christian Ulmen als Kommissare deckten in dem verschlafenen Weimar einen komplizierten Mord auf, in den zahlreiche Personen verwickelt waren. Der Film meisterte den Spagat zwischen Komödie und Krimi ganz gut und war fast mehr lustig als spannend. Nora Tschirner beflügelte die Episode mit ihrer charmanten und lustigen (kindischen) Art und zeigte sich den Kollegen ab und an als “Dummchen”. Christian Ulmen wird mit psychischen Problemen nach Weimar versetzt und kommt mit seinem Wohnmobil zu einem Polizeieinsatz. Desweiteren muss er sich einfach alles von seiner schwangeren Kollegin Kira (Nora Tschirner) gefallen lassen und macht sich ganz schön zum Affen. Die beiden sind lustig und genial zugleich und machen das ganze mehr zum Popcorn-Krimi ohne Spannung – aber das hat ja schon in Münster gut funktioniert.

Ganz nett.

Ansonsten kommt seit Weihnachten einfach nichts mehr im Fernsehen. Dauernd irgendwelche Filme, die man schon lange gesehen hat und jetzt nochmal angucken muss. Der ganze Sonntag – nein jeder Tag – ist auf Kinderprogramm ausgelegt und bei Pro7 läuft gefühlt den ganzen Tag Galileo Long Big Pictures. Gespickt wird das ganze durch zahlreiche Countdown- FamilienShows: Von “Alle auf den Kleinen” bis “Klein gegen Groß” ist alles dabei. Und für diejenigen, die immer noch keinen Jahresrückblick auf 2013 gesehen haben, denen serviert man ein “Das Beste aus 2013″-Quiz. Normales Fernsehprogramm ohne Kinderprogramm und Asterix-Filmen auf zwei Sendern gleichzeitig gibt es wohl erst wieder am 7.1.14.

Speicherdienste

Es tut mir Leid, Microsoft, aber euren Dienst Sykdrive habt ihr für mich ziemlich kaputt gemacht. Bislang habe ich nur auf dem Notebook gearbeitet. Aber diejenigen, die auf dem gleichen Stand auf zwei Rechnern arbeiten wollen, für die taugt Skydrive einfach nicht mehr. Die Dateien, die ich auf dem Notebook bearbeitet habe, wollte ich doch nur auch auf dem Rechner haben. Doch Skydrive wurde mit der Migration auf Windows 8.1 um die wichtigste Funktion beschnitten: Die Echtzeit-Synchronisierung. Was genau Skydrive nun tut, weiß ich nicht. Ich glaube es läuft inzwischen so langsam, dass sich das auch nicht mehr herausfinden lässt.

Das Problem: Bei der Migration auf Windows 8.1 hat man vor allem die Tablet-Benutzer gedacht und eine Funktion geschaffen, mit denen sich Dateien auf dem Server vorhalten lassen. Erst beim Klick auf “Nur-Online”-Dateien werden sie ausgecheckt und heruntergeladen. Leider werden genau diese ausgecheckten Dateien nicht mehr mit dem Server synchronisiert. Checkt man sie woanders nochmal aus hat man am Ende zwei Versionen. Und das Einchecken dauert teils ziemlich lange, über einen Fortschritt wird man noch nicht einmal über die Taskleiste informiert.

Dieser Umstand hat mich dazu gezwungen, mir einen neuen Speicherdienst zu suchen. Sorry, Microsoft, aber ohne “Mesh”-Funktionen hat das ganze einfach keinen Wert für mich: 25GB hin oder her, schade ist es trotzdem.

An dieser Stelle die Alternativen kurz vorgestellt:

Amazon Cloud Drive

  • 5 GB kostenlos
  • Upgrade 8€/Jahr für 20GB mehr
  • Desktop-App
  • Verknüpfung mit Amazon-Konto

Box

  • 10 GB kostenlos
  • 8€/Monat für 100GB mehr
  • Schnelle Desktop-App
  • Verschlüsselung

Google-Drive

  • 15GB zusammen mit Gmail
  • Langsame Desktop-App
  • Online-Bearbeitung von Dokumenten (es gehen aber nicht alle Formate)
  • 5€/Monat für 100GB mehr

 

Ich habe mich noch nicht ganz entschieden, was könnt ihr empfehlen?

Amazon-Aktion: Verschenkt

Habt ihr mal wieder eine doofe DVD oder BD bekommen, die ihr schnell loswerden wollt, dann schaut doch mal bei Amazon-Trade-In vorbei, da gibts bis 7.1. ab einem Eintausch von 5€, zusätzlich 5€ on Top.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Euer Peter

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