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Sep 13

Online-Banking wird sicherer

Hallo liebe Leut,

heute ein aktueller Artikel zu neuen Verfahren beim Online-Banking: Neulich war ich bei meiner Sparkasse, um endlich Online-Banking zu beantragen und ein paar andere Dinge zu klären. Dort wurde mir dann das so genannte ChipTAN-Verfahren ans Herz gelegt. Nun gut, ich hatte mich schon im Voraus auf der Homepage das ganze schon angesehen, war aber alleine durch die Präsentation auf der Homepage nicht überzeugt. In der Filiale selbst ließ ich mir das alles nochmal genauer erklären:

Derzeit werden gar keine Vereinbarungen mit dem herkömmlichen iTAN-Verfahren mehr angeboten, sondern nur noch ChipTAN. Auch alle Kunden, die derzeit mit dem herkömmlichen Verfahren arbeiten, werden sehr bald auf das neue Verfahren umgestellt werden, so hieß es. Das neue Verfahren biete der Bank sowie den Kunden mehr Sicherheit im Zahlungsverkehr. Und so funktioniert es:

Man bekommt von der Bank einen so genannten TAN-Generator zum Selbstkostenpreis. Fortan werden alle TANs von diesem kleinen Gerät erstellt. Bei jeder Transaktion im Online-Bankingportal wird auf dem PC-Bildschirm ein spezieller Code angezeigt, den nur das Gerät lesen und interpretieren kann. Das Gerät selbst liest den Code vom Bildschirm und erstellt (soviel ich weiß anhand meiner Bankkarte, die ich während des Verfahrens in das Gerät einführt haben muss) eine TAN und zeigt diese auf dem Display an. Diese muss man anschließend in das vorgesehene Eingabefeld eintragen., Fertig.

Ich war recht überrascht wie gut das funktioniert. Ich dachte erst, man braucht erst etwas Zeit, um das Gerät an die richtige Stelle am Bildschirm zu setzen und den Code richtig zu scannen. Aber das ganze scheint durchdacht. Der Vorgang dauert nur ein paar Sekunden. Das Verfahren hat mich bisher überzeugt. Und Gauner müssen draußen bleiben. Denn diese müssen zusätzlich zum TAN-Generator (es funktioniert nur meiner mit meinem Konto, denn dieser ist kalibriert) auch noch meine Bankkarte in ihren Besitz bringen (die ich ja normalerweise mit mir rumtrage), damit sie Transaktionen auch wirklich durchführen können, mal ganz zu schweigen von meinen Logindaten ins Bankingportal.

Die Vorteile für die Bank selbst sind jedoch auch klar: Keine aufwendige TAN-Listen-Verwaltung mehr, der Versand neuer Listen entfällt auch.

Das Manko für den Kunden: Der TAN-Generator kostet 10,- Euro. Ob dieser auch mit anderen Banken funktioniert ist fraglich! Eine Norm muss her :D.

Hier geht’s zur Online-Dokumentation.

Ich bin dann mal wieder weg!

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