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Mrz 01

Angetestet: Amazon Trade-In

Liebe Leser,

normalerweise bin ich ja nicht so der Fan von Amazon Trade-In, weil man dort deutlich niedrigere Preise abstauben kann, als wenn man seine gebrauchten Artikel regulär über die Webseite verkauft. Dennoch habe ich es für euch ausprobiert:

Amazon Trade-In ist eine Art Ankauf für gebrauchte Artikel, die für andere noch verwendbar sind und die man nicht mehr haben möchte (also DVD’s, Games, Software, Bücher und auch Konsolen & Co.). Amazon.de arbeitet hier mit einem sog. Recycler für solche Artikel zusammen (aus der Werbung kennt man z. B. momox.de). Die Artikel werden recycelt, d.h. neu verpackt und wieder verkauft oder verliehen. Für eingeschickte Artikel erhält man übrigens kein Bargeld überwiesen, sondern amazon-Gutscheinguthaben.

Eintauschen kann man Artikel, indem man die Amazon-Seite ganz gewöhnlich aufruft und dann rechts neben dem Warenkorb auf „Jetzt eintauschen“ klickt.tradein Anschließend funktioniert das eintauschen ähnlich einfach wie das Abschicken einer Bestellung, nur dass man Ende einen DHL-Paketschein bekommt. Dazwischen muss man noch auswählen, in welchem Zustand sich der Artikel befindet. Angezeigt wird (wie rechts) immer nur der höchste erwartete Eintauschpreis. Wer Artikel in schlechtem Zustand umtauschen will, bekommt weniger als angezeigt, das wird aber erst auf der nächsten Seite ausgewiesen.

Außerdem muss man noch einstellen, was passieren soll, wenn ein Artikel in schlechterem Zustand ist, als vorher angegeben. Entweder man entscheidet, dass man in den Fall den Artikel zurückbekommt oder man kann ihn alternativ gegen weniger Geld eintauschen lassen.

Hat man alle Optionen ausgewählt, druckt man den Paketschein aus und schickt das Paket ab, ab dem 3. Werktag bekommt man dann eine E-Mail mit der Zusammenfassung und dem gutgeschriebenen Betrag, fertig.

Fazit

Meist liegen die Trade-In-Ankaufspreise deutlich unter denen, was ein Spiel wert ist oder zu welchem Wert man es verkaufen könnte. Die Trade-In-Preise fallen doch recht schnell nach Erscheinung des jeweiligen Produkts und ändern sich täglich. Man sollte hier die Trade-In-Preise auch ein wenig beobachten und sich zur Not schonmal Trade-In-Preise sichern, in dem man den Auftrag schon mal erstellt, aber den Artikel noch nicht abschickt (man hat ein bis zwei Wochen Zeit). Trade-In-Preise sind noch volaltiler als Angebotspreise und reagieren sehr stark auf Angebot und Nachfrage.

Insgesamt ist immer nach zu rechnen, ob sich ein Trade-In überhaupt lohnt. Auch im Auge haben sollte man bei der Kalkulation die Verkaufsgebühren und Versandgebühren, die beim Trade-In hingegen nicht anfallen.

Insgesamt funktioniert das System gut und reibungslos, wie von Amazon gewohnt, wenn man sich mal dazu durch gerungen hat.

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