#Antilagerkoller Tag 12 – Konsumkurbel

Liebe Leser,

pünktlich zum Wochenende widmen wir uns einem wichtigen Thema, dem Konsum in der Corona-Krise. Was wird wann, wo gekauft und wofür? Und wie viel? Vom Hamster bis zum Eichhörnchen, alle sind dabei. Seid gespannt.

Und was gibt’s Besseres als am Wochenende an Shopping zu denken.

Hoch die Hände, Wochenende!

Während immer wieder über eine EXIT-Strategie nach dem Shutdown gesprochen wird, machen die meisten Politiker dicht und zerstören die Hoffnung, dass die Maßnahmen früher als geplant gelockert werden können. Warum auch?

Es wird nach Ostern die Situation bewertet, versteht es endlich!

  • Boris Johnsson hat Corona, die Welt in GB gerät ins Wanken. Es sind wohl Zeiten, in denen mehr und mehr aus dem Wohnzimmer regiert wird. Während Europa über CoronaEurobonds diskutiert sitzt mit einer Tasse Tee unterm Kamin.
  • Im Einzelhandel bewegt sich dafür einiges. Die große Rabattschlacht beginnt, zumindest in denjenigen Läden, die ausreichend digitalisiert sind.
  • Indessen zeigt sich auch, dass die Solidarität so mancher Kunden größer ist als angenommen. Bäckereien, Cafés, Fitnessstudios, Sportgeschäfte machen alle so gut es geht Haustürgeschäfte und verweisen darauf Gutscheine zu kaufen (für bessere Zeiten). Natürlich wird auch zu Spenden aufgerufen. Ich mache heute meinen ersten Online-Sportkurs und habe schon ein paar lokale Händler angeschrieben, ob sie mich in Sachen Sportausrüstung beraten können. Es ist die Zeit der #solidarität mit unseren lokalen Händlern. Leute, geht in eurer Umgebung Einkaufen, bestellt dort oder nehmt euch was zu essen oder einen Kaffee auf den Weg mit. Auch Fahrradreparatur inklusive Abholung ist kein Problem.
  • In Düsseldorf und Wuppertal starten jetzt kleine Webseiten, die die Angebote aus den Stadtvierteln zusammentragen und auflisten. Wer hat offen, wer kann mich beraten und was kann dort bestellt werden. Auch was für andere Städte. Endlich wird der stationäre Handel mal digitalisiert. 🙂
  • Und pssst… Facebook ist tatsächlich meist eine gute Anlaufstelle, um lokale Händler zu erreichen. Auch Lieferando liefert plötzlich von mehr Lokalen :).

Es wird eingekauft #luxusgüter

Und zwar kräftig. Volle Einkaufskörbe überall, Schlangen vor den Supermärkten und leere Regale. Hamsterkäufe sind doof – das ist doch alles nur Konsumverschiebung. Was macht ihr mit dem ganzen Zeug? Alleine die hohe Nachfrage nach Seife könnte ich ja nachvollziehen – der erhöhte Verbrauch hat auch unmittelbar mit dem Virus zu tun. Aber MEHL? Geht zum Bäcker, verdammt, sonst backt ihr für den Rest eures Lebens euer Brot selbst! (Wenn ihr Muffins mit dem Mehl macht, bringt mir welche mit *zwinker*, danke)

Und wo ist eigentlich die Handcreme?

Und was machen die Leute damit? Richtig, bunkern.

Eine mögliche Erklärung für einen erhöhten Klopapierverbrauch liegt natürlich auf der Hand:

Die Leute kochen jetzt Zuhause

Dieser Witz braucht ein bisschen.

Zeit zum dick werden?

Es könnte auch so aussehen, mein Quarantäne-Tagebuch. Und dennoch setze ich alles daran, nach dieser Zeit noch in die Tür zu passen.

An dieser Stelle verabschiede ich mich schon wieder. Ich wünsche ein geruhsames Wochenende, geht mal raus, zum Bäcker, zum Café oder ruft bei eurem Bücherladen eures Vertrauens an.

Die Händler freuen sich und können jeden Penny gebrauchen.

Euer pedaa

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