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Mrz 20

Test: Philips GoGear Vibe 8GB

Im Rahmen meiner Tests, aktueller MP3-Player mit Speicher von mehr als 8GB, beschäftigte ich mich auch mit dem Philips GoGear Vibe 8GB.

Lieferumfang & Ausstattung

Im Lieferumfang finden sich USB-Kabel (Micro-USB Typ A), Kopfhörer, Quick-Guide um MP3-Player. Der Vibe hat ein Steuerkreuz in Form von Drucktasten unterhalb des Displays (vier Tasten, je eine pro Richtung, plus Entertaste in der Mitte). Am Rand befindet sich eine Power-Taste und zwei Tasten für die Lautstärke. Die Tasten des Steuerkreuzes haben einen sehr weichen Anschlag, was nicht gerade das Gefühl von Robustheit gibt.

An zwei Menütasten oberhalb des Steuerkreuzes kommt man intuitiv eher schwer, weil sie auch ziemlich niedrig sind.

Der Vibe kommt mit einem gewöhnlichen USB-Anschluss (Pluspunkt) und kann damit mit passenden Kamera-USB-Verbindungskabeln mit dem PC verbunden werden.

Die Kopfhörerbuchse erscheint weniger robust verarbeitet. Übt man ein wenig Druck aus, lässt sich schon am Stecker hin und her wackeln (Minuspunkt).

Der MP3-Player kommt im Gegensatz zum iPod Nano und dem SANDISK Sansa Clip ohne Clip zum Befestigen an der Hose und hat auf der Rückseite eine gummierte Oberfläche. Die Vorderseite ist klavierlack-glänzend.

Bild und mehr Informationen auf philips.de

Die Software im Praxistest

Dockt man den Vibe am heimischen Windows-PC an, so installiert sich auf Nachfrage die von Philips mitgelieferte Software namens „Philips Songbird“, die wohl eine leicht veränderte Songbird-Software zu seien scheint (Songbird ist open-source). Ein Assistent leitet bequem durch den Installationsvorgang, das Installieren von aktuellen Updates geling mir leider bislang nicht, die Installation des Updates scheiterte.

Philips Songbird ähnelt stark der Software iTunes von Apple, allerdings ist sie – vor allem was Stabilität angeht – auf dem Niveau der iTunes-Version für Windows von vor 3-5 Jahren. Die Software ist sehr träge und unübersichtlich, das Importieren der Musikbibliothek aus iTunes funktionierte problemlos. Bei der Verwaltung von Playlisten ähnelt die Software stark der von Apple.

Eingebunden sind zahlreiche Dienste, die den von Diensten, z. B.  „iTunes Match“ ähneln.

Der MP3-Player im Praxistest

Nachdem die Musik synchronisiert ist – das funktioniert übrigens auch mit dem Windows Media-Player oder anderen Programmen als dem Songbird (Pluspunkt) – kann man starten. Beim Synchronisieren bemerkt man schnell, dass hier nicht der schnellste Flash-Speicher verbaut ist. Mehr als 10MB/s bekommt man jedenfalls kaum hin, wer synchronisiert muss mehr Zeit als beim iPod mitbringen. Leider entspricht das Display überhaupt nicht den Ansprüchen eines MP4-Players, die Bilder sind verpixelt und erinnern wie in der 256-Farben-Röhrenbildschirm-Ära. Für Fotos und Videos ist das Ding somit gar nicht zu gebrauchen.

Beim Musik-Hören macht der Vibe eine ganz solide Figur. Playlisten lassen sich bequem abspielen, die sich zuvor in einem beliebigen o. g. Programm erstellen lassen.

Fazit

Für 60€ darf man einen soliden MP3-Player mit schlechtem Display (keinesfalls so wie auf der Verpackung dargestellt) erwarten. Für MP4-Funktionen ist der Player somit überhaupt nicht geeignet. Die mitgelieferte Software lässt zu wünschen übrig, der Player wirkt, was Design und Display angeht, etwas in die Jahre gekommen.

Gesamtnote: 3,0

 

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