#Antilagerkoller 112 – Advent, Advent #adventskoller

Guten Abend liebe Leser,

das erste Adventswochenende liegt hinter uns. Wir zündeten die erste Kerze an, erfreuten uns des Plätzchenbackens und waren glücklich darüber, dass das Glühweintrinken im Kleinen Kreis uns nicht verwehrt bleibt. Zahlreiche Glühwein-Wanderwege sind in den großen Städten eröffnet.

Die Idee: Viele Läden u. a. Restaurants organisieren ein Glühwein-Außer-Haus-Verkauf gemäß der aktuellen Corona-Richtlinien. Menschen pilgern von Glühweinstand zu Glühweinstrand, sodass die Restaurants inzwischen Ordner beschäftigen müssen, damit sich keine großen Menschentrauben bilden. Allesamt klappt es aber bis auf wenige Ausnahmen ganz gut.

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#Antilagerkoller 111 – Verlängerung (Update)

Liebe Leser,

wir haben es alle kommen gesehen: Der Teil-Lockdown wird verlängert. Die Schulen bleiben offen, die Gastronomie hingegen geschlossen. Es wurde so viel Geld in Belüftungsanlagen und Außengastronomiekonzepte investiert. Trotzdem müssen die Bars und Kneipen im Winter (mind. bis 20.12.) geschlossen bleiben. Auf der anderen Seite entdecken viele, dass Außer-Haus-Verkauf eine echte Alternative ist. In den Großstädten gibt es auch ein schon ein namhaftes Startup, das sich um das Thema Verpackungsmüll kümmert und ihn vermeidet. Mit VYTAL | Das Mehrwegsystem für To Go Food ohne Pfand erhält man Mehrwegdosen, die man überall zurückgeben kann, wo man auch essen mitnehmen kann.

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#Antilagerkoller 110 – Notruffolge

Liebe Leser,

wir stellen fest, dass wir die Hälfte des Teil-Semi-Light-Lockdowns hinter uns haben und ziehen Bilanz: Die Steigerungsrate bei Neuinfektionen ist deutlich gedämpft und dennoch fallen die Zahlen nicht wie gewünscht. Nehmen wir den Landkreis Berchtesgadener Land als Blaupause für Deutschland ist damit auch nicht in zwei Wochen zu rechnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Ministerkonferenz abermals zusammengerufen und hätte sicherlich gerne den Notruf gewählt…

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#Antilagerkoller 109

Guten Morgen liebe Leser,

knapp zwei Wochen sind wir bald im Lockdown (light). Doch die täglichen Infektionszahlen steigen weiter. Wir schielen deswegen auf den berühmt berüchtigten R-Wert, der in der ersten Woche bereits unter 1,0 gefallen ist. Und trotzdem kommen jeden Tag neue Infizierte dazu. Wir haben uns daran gewöhnt nicht mehr ins Restaurant zu gehen, nicht mehr lang in den Urlaub zu fahren und keine Partys mehr zu feiern. Und für was das alles?

Damit in Leipzig ein paar Heiopeis ohne Abstand und Maske demonstrieren gehen können…

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#Antilagerkoller 108 – Nationale Kraftanstrengung

Liebe Leser,

am Montag begann der Lockdown light in Deutschland. Was nach leicht klingt trifft die Hotel-, Gastro- und Veranstaltungsbranche hart. Private Reisen sind so gut wie verboten, denn Hotels dürfen keine Touristen beherbergen. Die Bundesländer schicken im Laufe dieser Woche alle Touristen nach Hause. Besuche im Restaurant sollen nur noch dem Abholen von Speisen dienen. Sämtliche Kulturveranstaltungen, die Menschenansammlungen bedeuten, werden verboten. Wir blicken traurig auf die Branchen und gefährdeten Existenzen, die schon seit März unter der Krise leiden und kaum Hilfen erhalten haben.

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#Antilagerkoller 107 – Lockdown voraus?

Liebe Leser,

täglich lernen wir neue Landkreise kennen. Der Anlass ist leider mehr traurig als erfreulich, da diese Landkreise nur aufgrund hoher Schlagzahl bei Neuinfektionen in die Schlagzeilen geraten. Nach dem Lockdown im Berchtesgadener Land, verhängt nun auch der Kreis Rottal-Inn (Bayern) den Lockdown für 10 Tage. Bürger dürfen die Wohnung ab morgen nur noch aus triftigem Grund verlassen. Schulen und Kindergärten schließen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 260.

In Nordrhein-Westfalen ist die Karte inzwischen nur noch rot, da alle Kreise eine Inzidenz über 50 melden.

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#Antilagerkoller 106 – Regelwirrwarr par excellance

Liebe Leser,

letzten Mittwoch traf sich die Bundeskanzlerin abermals mit den Ministerpräsidenten der Länder. Es war das Ziel einheitliche Regeln für alle zu definieren und letztlich den Flickenteppich beim Thema Beherbergungsverbote aufzulösen.

Wenn man richtig darüber nachdenkt, ist auch kaum etwas „Neues“ dabei herausgekommen. Angela Merkel hätte sich einheitlichere und strengere Regeln gewünscht, insbesondere hinsichtlich privater Zusammenkünfte. Parteikollege Söder sprach von einem Ruck, den es an diesem historischen Tag bei den Regelungen geben müsse und war ebenfalls enttäuscht.

Die Pressekonferenz nach dem Treffen wurde ständig nach hinten verschoben und fand dann schließlich nach 22.00 Uhr statt. Somit dauerten die Gespräche rund 8 Stunden. Die beste Zwischenunterhaltung beim Warten auf die ersehnte Pressekonferenz zeigte anscheinend Phoenix:

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