Kommentar: Was bringt Carsharing?

Guten Morgen liebe Leser,

lang ist es her, dass pe-home.de sich aus der Ecke getraut hat. Ich mache mir derzeit intensiv Gedanken über die Zukunft und zukünftige Beiträge von pe-home.de – wenn meine Pläne stehen, informiere ich meine Leser gerne.

Heute startet die neue Kolumne „Zukunft der Mobilität“, in der es über neue Mobilitätskonzepte in Ballungsräumen und auf dem Land geht. Seid gespannt.

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Nightblog

Guten Abend, liebe Leser. Diesmal wieder mal ein Post in eigener Sache. Es ist ruhig geworden bei pe-home.de, dafür überschlagen sich hier in Köln die Ereignisse. Ich ziehe mit meiner Freundin zusammen. Schon bald ist es soweit und wir können unsere 95qm erstmals als Mieter betreten. Ich ziehe im gleichen Haus um. Es ist alles gepackt und geputzt – das Wochenende war anstrengend.

Gleichzeitig heißt das für mich, dass ich meine lieb gewonnenen vier Wände abgeben muss. Ich habe einen geeigneten Nachmieter gefunden, der sich hier sicherlich wohl fühlen wird. Ich hing sehr an meiner ersten eigenen Wohnung. Und jetzt heißt es Abschied nehmen…

Ich weiß noch genau, wie ich meine Wohnung damals über Facebook gefunden habe. Nochmals danke an das Nett-Werk Köln. Wie lange habe ich darüber nachgedacht, ob es das richtige Veedel für mich ist. Ich war zweimal zur Besichtigung dort, hab mir das Viertel auch einmal bei Nacht angeschaut. Die Wohnung war ein Traum, richtig schön geschnitten, modern, mit großem Balkon und Gäste WC. Genau das, was ich mir lange vorgestellt hatte. 

Und am ersten Tag: Das Fiepen des angrenzenden Supermarktes, das irgendwann dann doch Tage später wegen Lärmbeschwerden verschwand. Den Lieferverkehr hört man bis heute – inzwischen höre ich den LKW nicht mehr ein und ausfahren, sondern nur noch wie die Dinge entladen werden. Allerdings genieße ich es, einen Supermarkt direkt unter mir zu haben.

Und im Sommer: Wunderschöne Sommerabende auf dem großen Balkon. Zum Grillen, im Licht der Lichterkette und Sonnengläser. Kerzenschein und laue Sommernächte, es war ein Traum. 

Und schon bald gehts in die neue Wohnung, auch mit Balkon, zwei Bädern und vier Zimmern. So sehr ich meine Wohnung in den letzten Jahren lieb gewonnen habe, so war sie dann doch für zwei Personen zu klein.

Und deswegen heißt es schon bald „Bye, bye“ sagen 🙂 Es war schön in der F2-11! Machs gut, du warst eine tolle Herberge für mich für 3 Jahre und 11 Monate. Danke!

Samsung Secure Folder als sichere Banking-App Lösung?

Hallo liebe Leser,

die letzten Tage beschäftigte ich mich mit dem „Samsung Secure Folder“, der in Galaxy-Smartphones eine Art Sandbox-System darstellt.

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Test: Amazon’s Alexa und ihr Echo

Guten Tag liebe Leser,

auch ich habe mich anlässlich des großen PrimeDay letzte Woche entschieden, dem Amazon Echo Lautsprecher eine faire Chance zu geben. Kann Alexa – als künstliche Intelligenz – wirklich das, was man erwartet? Wie groß ist der Nutzen? Und brauche ich im Alltag sowas überhaupt. Hierzu der aktuelle Beitrag auf pe-home.de

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Kurztest: Harmony One Ultimate

Es ist soweit: pe-home.de meldet sich zurück an die Oberfläche: In einem Super-Sonderangebot habe ich eine Harmony-One Ultimate erstanden.

Die Universalfernbedienung kommt in einem sehr schicken schwarzen Pappkasten mit Netzstecker, USB-Kabel und Basisladestation – vergleichbar mit einem DECT-Telefon – sowie Steckeradapter für Amerika und Europa. Die Bedienungsanleitung findet sich sehr kurz in einem kleinen Büchlein.

Die Fernbedienung ist ergonomisch geformt und weist eine gummierte Rückseite auf, auf dem auch ein Infrarot-Senor (vermutlich zum Aufzeichnen von individuellen Infrarot-Befehlen anderer Fernbedienungen) zu finden ist. Auf der Vorderseite  findet sich ein kleiner Touchscreen, auf dem die Schrift nur klein dargestellt ist.

Außen herum finden sich die gängigsten Buttons, die man auch sonst auf den gängigen Fernbedienungen findet – und zwar eben die, von denen Logitech damals meinte, dass sie wichtig wären:

  • Steuerkreuz
  • zurück
  • Guide
  • Menu
  • Play/Pause/Stop/REC
  • Farbtasten

In einem ersten Test fällt direkt auf, dass man die wichtige Source-Taste vergessen hat. Schade eigentlich. Muss man eben eine andere Taste zweckentfremden.

Das erste Anschließen

Beim ersten Anschließen der FB an den PC ärgert man dich direkt über die starre Steckverbindung, die sich ganz unten befindet. Man muss das Kabel schon mit Kraft in das kleine Löchlein stecken, damit die Steckverbindung zustande kommt (mit Kraft heißt hier nicht mit Gewalt!). Auf dem Display erscheint sofort „myharmony.com“. Dass eine intelligente Fernbedienung nicht offline funktioniert, hätte man sich ja auch denken können. Die Seite ist übersichtlich gestaltet, es lässt sich bequem die Fernbedienungssoftware herunterladen.

Nachdem man in der Sofware dann einen Account erstellt hat (wozu auch immer meine Geräte in der Cloud liegen müssen) kann es dann auch losgehen mit der Konfiguration. In der Software selbst lassen sich Geräte auswählen, einzelne Tasten belegen und Infrarotbefehle via Fernbedienungssensor lernen. Als erstes richtete ich die Funktion „Fernsehen“ ein. Das Programm fragte mich nach der richtigen Eingangsquelle und wo ich genau die Lautstärke steuere (Dolby-System oder TV). Auch beim DVD-Schauen, fragte das Programm die einzustellenden Kanäle sauber ab und ließ sich komfortabel programmieren.

Am Ende erstellte die Fernbedienung noch via Postleitzahl und Kabelnetzanbieter eine Schnellwahl der entsprechenden Fernsehsender.

Als alles fertig war, überspielte ich meine Einstellungen in 5 Minuten auf die Harmony One und los gings…

Ausprobiert

Mit einer Sekunde Verzögerung wurden alle Geräte eingeschaltet und die FB fragte auch via Display nach, ob denn alles richtig eingeschaltet wurde. Soweit so gut! Das konnte meine Harmony 600 auch schon.

Richtig gespannt war ich auf die Senderschnellwahl. Ich hangelte mich etwas gewöhnungsbedürftig durch das Touch-Displaymenu (die Schrift ist nicht gerade groß und auch nicht fett) bis ich zu den Senderlogos kam: Leider akzeptierte die FB die Eingabe von Das Erste HD (bei mir 101) nicht so richtig. Im Gegenteil: Es schien die 0 nicht zu kennen. Somit kam immer eine 11 an. Drückte man etwas nervöser auf der FB rum, so kam auch mal eine 111 im TV an (mehr als drei Stellen lässt dieser nicht zu und er braucht auch eine Weile bis er den Sender umschaltet, nachdem man die Nummern eingetippt hat).

Etwas frustriert versuchte ich dann meine Lieblingsserie von Festplatte abzuspielen und bemerkte die Latenz zwischen Tastendruck und TV immer mehr. Da es keine SOURCE-Taste gibt, musste ich mich aufwändig über Geräte->Funktionen-> durchs Touch-Menu kämpfen (die Tasten sind alle mit teils amerikanischen Namen bezeichnet und sagen mir teilweise auch nichts). Wenigstens kann man über das Display alle Funktionen zu den Geräten sehen, aber angenehm ist was anderes.

Fazit

Insgesamt sind zur Hamony 600 nur wenig Dinge verbesser worden. Die Harmony hatte mehr Tasten, allerdings ist der Touchscreen vermutlich der richtige Schritt. Die Fernbedienung nimmt einem schon viel Arbeit ab und denkt schon bei der Einrichtung mit. Allerdings habe ich mir mehr Innovation im Vergleich zur Harmony 600 erhofft. Diese konnte ebenso alle Funktionen auf ihrem Display anzeigen, man musste nur durch die Menus steppen. Mit der klassischen Fernbedienung ist man leider immer noch schneller als mit der Harmony One.

Staubsaugerrobotertest – mein neuer Mitbewohner

Liebe Leser,

heute widme ich mich meinem großen Staubsaugerrobotertest. Ich ließ den Vorwerk Kobold VR200 gegen den iRobot Roomba 865 antreten. Natürlich kann ein Saugroboter nicht alles und ersetzt keine Putzfrau. Dafür sind jetzt aber die Böden meiner Wohnung staubfrei, weil regelmäßig gesaugt wird. Über Vor- und Nachteile, Pflichten eines Roboterbesitzers, Schwachstellen, Engstellen und Saugalgorihmen zur Raumabtastung soll es nun hier gehen.

Die Saugroboter im Test

Ich muss dazu sagen, dass ich mich zunächst für den iRobot entschieden hatte, aber dann nochmal etwas anderes sehen wollte. Dieser Reihenfolge und Logik folgt auch dieser Beitrag.

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Bye, bye – iPod Touch 5G

Liebe Leser,

es verändert sich derzeit viel in meinem Leben, nicht alles ist geeignet für meinen Tech-Blog. Allenfalls eines: Ich habe mich nach langem Hin und Her dazu entschieden, meinen iPod Touch 5G (32GB) abzustoßen. Ganze 115€ habe ich per Kleinanzeigen dafür bekommen. Meine Gründe möchte ich hier erläutern:

Apples iPod Touch im Jahr 2016 – Pro und Contras, was ist übrig von dem technischen Vorsprung?

Ausstattung und Spezifikationen

Apples iPod Touch der vorletzten Generation ist – mit Ausnahme des eingebauten Prozessors – quasi identisch mit dem aktuellen Modell. Verbilligt lässt sich das Gerät über den Apple Refurbished-Shop bestellen, knapp 189 statt 249€ bezahlt man für so ein Gadget.

Er verfügt über einen 4″ Touchscreen und eine Front- und Rückkamera, mit dem auch Facetime möglich ist. Innen steckt ein – in meinem Fall – 32GB schneller Flash-Speicher, auf dem sehr viel Platz für Musik und Co. ist. Es läuft derzeit noch das aktuelle iOS 9.

Wofür?

Nun: Wofür benötigt ein mobileGeek und Android & Windows-PowerUser einen iPod touch? Die Antwort war vor 3 Jahren sehr einfach: AirPlay. So wird ermöglicht die auf dem iPod abgespielte Musik per WLAN an einen Airplay-fähigen Lautsprecher weiterzugeben – und das unterbrechungsfrei. Das gilt nicht nur für die Musik, die auf dem iPod gespeichert ist, sondern auch für alle Musik-Apps von Napster, Googlemusic, Spotify und Co. Sämtliche Audio-Outputs lassen sich bequem per Tastendruck an einen externen Lautsprecher weitergeben.

Ein zweiter Punkt: Speicher und Akku. Da mein altes Smartphone nicht durch eine Speicherkarte erweiterbar war wollte ich ein Gerät haben, auf dem ein großer Bruchteil meiner Musik gespeichert ist. Und wenn man zwei Geräte dabei hat – eins zum Musikhören, eins zum Telefonieren – dann muss ich den Vorteil mit der Akkulaufzeit wohl eher nicht erwähnen.

Darüberhinaus muss man dem iPod positiv anrechnen, dass er im Vergleich zu gängigen Smartphones echt ein Leichtgewicht ist. Zum Joggen also perfekt.

Nachteile

Als bekennender Windows Nutzer muss man leider erstmal schlucken, wenn man iTunes auf dem Rechner installiert. Die Desktop-App ist zwar nett und übersichtlich, aber nicht ganz einfach zu bedienen – daran scheitern vor allem immer etwas ältere Verwandte aus meinem Bekanntenkreis. Wenn man eine große Musikbibliothek besitzt, muss man iTunes ersteinmal scannen lassen. Findet iTunes wma-Dateien so konvertiert es diese automatisch in das MP3-Format – soweit so schön. Leider legt iTunes diese meist in einem Ordner in den eigenen Dateien ab und nicht im Baum der Musikbibliothek, wo diese hingehören. Nachteil hierbei: Installiere ich neu oder lösche den Ordner sind alle Daten von iTunes weg. Gleiches gilt übrigens für die Alben-Cover die iTunes zuverlässig aus dem iTunes-Store lädt und die auf dem iPod das Musikabspielen deutlich schöner machen.

Ein weiterer Nachteil von iTunes: Es lässt sich nur die Musik-Bibliothek von einem PC mit dem iPod synchronisieren. Man muss sich also zwischen Notebook und PC entscheiden (Luxusprobleme). Mal schnell unterwegs Musik auf den iPod ziehen: unwahrscheinlich und kompliziert, wenn der iPod mit dem Desktop-PC Zuhause verknüpft ist :(. (Schließt man übrigens den iPod ans Notebook an, löscht er sich freundlicherweise komplett automatisch, sehr freundlich!)

Als Spotify-Nutzer muss ich einen weiteren Punkt anfügen: Performance und Speicher. Inzwischen gehört die Spotify-App zu mir wie meine Schuhe. Ich kaufe keine Musik mehr, sondern streame einfach alles. Leider ist die App inzwischen so überladen, als dass sie auf dem alten iPod-Touch inperformant ist. Sie reagiert auf Touch-Eingaben mit Verzögerungen von mehr als 3s, was echt nervig ist. Außerdem nervt Apple in der Musik-App auf dem iPod immer mehr mit Apple-Music (Abo-Dienst).

Die Vorteile weichen…

Der Hauptgrund, warum ich mir einen iPod angeschafft habe – die Airplay-Funktion – ist im Spotify-Zeitalter nun für meine Zwecke durch Spotify-Connect abgelöst worden.

Was ist Spotify-Connect?

Spotify-Connect ermöglicht es, zertifizierte Geräte von jedem anderen Gerät mit der Spotify-App fernzusteuern. Das heißt also, dass ich Playlisten auf dem Smartphone oder PC/Notebook auswählen und anschließend festlegen kann, auf welchem Lautsprechersystem ich sie gerne abgespielt haben möchte. Ich sage also meinem Lautsprecher per Smartphone, was dieser sich von Spotify holen soll. Das besondere daran: Nur vor dem Abspielen benötigt man die App/PC-Software, um eine Playlist auszuwählen. Der Lautsprecher ist nur mit Spotify und nicht direkt mit dem PC oder Smartphone verbunden. Da das Telefon nicht direkt auf den Lautsprecher streamt, sondern nur den initialen Befehl zum Abspielen gibt, kostet das Abspielen per Smartphone auf dem Lautsprecher natürlich keine hohe Akkuleistung.

Insgesamt ein sehr durchdachtes System, das den iPod überflüsslig werden lässt. Aufgrund der geringen Perfomance gehört das Gerät eh inzwischen zum alten Eisen.

Fazit: Wer ein mit Speicherkarte erweiterbares Smartphone besitzt, das ordentlich Akku-Leistung hat, der brauch keinen iPod-Touch als Ergänzung – sofern die Musikanlage Spotify-Connect fähig ist und man einen Spotify-Premium Zugang hat.

Bye, Ipod, es war schön mit dir!