Kolumne: Amazon.de – auf dem Weg…

…zum kundenfreundlichsten Unternehmen der Welt.

Zitat aus einer Mail des Kundenservice:

Freundliche Grüße
[…]
Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.
http://www.amazon.de
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Amazon, wer kennt diesen Firmennamen in der heutigen Zeit noch nicht? Alle, die alltäglich im Internet unterwegs sind, sollten schon mehrere Male über diesen Namen gestolpert sein.

Amazon.de, hierzulande großes Internetversandhaus das große Umsätze erzielt mit Sitz in Bad Hersfeld, schlägt so einige Mitbewerber im Versandhandel dauerhaft. Durch das Angebot ab 29,- versandkostenfrei zu verschicken, haben sie wohl schon einige potentielle Kunden geködert. Mit einem breiten Warensortiment erreicht der Versandriese eine Vielzahl an Kunden. Sucht man beispielsweise nach einem Produkt in Google taucht meist Amazon.de in den ersten paar Sucheinträgen auf. In Preissuchmaschinen taucht das Versandhaus zwar nicht als erstes auf, aber ist trotzdem durch den kostenlosen Versand meist unter den 5 billigsten.

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Frohes neues (kontrolliertes) Jahr

Jahreseröffnungspost

Liebe Leser,

ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr. Ein wenig erkältet konnte ich auch in das neue Jahr starten, aber solange meine Krankheit ein bisschen abklingt habe ich ein wenig Zeit, mich an meine Leser zu wenden.

Was bringt uns das neue Jahr?

Eine Datenbank für Fernverkehrsreisen bei der Bahn?

Das, was bei Reisen mit dem Flieger schon länger normal ist, scheint nun bald Wirklichkeit zu werden – wenn es um den Willen der Belgier geht. Diese verlangen jetzt durch die Bank personalisierte Fahrscheine für Bahnreisen nach Belgien und diese Daten 24h vor Abfahrt des Zuges. Es soll der erste Schritt zu einer europaweiten Datenbank von Bahnreisenden sein. Und das alles aus Terrorangst. Gehören also die spontanen Reisen mit der Bahn und der spontane Kauf des Fahrscheins am Automaten bald der Vergangenheit an?

Die Deutsche Bahn sieht die Reisefreiheit ihrer Fahrgäste drastisch durch die neue Regelung eingeschränkt – sollte sie denn tatsächlich kommen. Auf dem Weg der Digitalisierung hat sie dafür gerade kostenloses WLAN in der 2. Klasse und die digitale Wagenreihung auf dem Smartphone eingeführt.

Sicherheitskontrollen bei Großveranstaltungen

Die Polizei in Köln hat es bereits vorgemacht: Damit an Silvester nicht wieder so eine Katastrophe wie im letzten Jahr passiert hat sie die Kontrollen am Hbf. verschärft und sorgt mit Bezeichnungen Nafris für Aufsehen. Müssen wir uns nun mehr auf Kontrollen immer und überall einstellen?

Und wie kontrollieren wir uns selbst?

Es ist nicht nur ein Jahr der Kontrolle, sondern auch ein Jahr der technischen Innovationen. Wearables sind auf dem Vormarsch und kontrollieren uns immer mehr. Werden sie bald die Daten unserer Läufe, Fitnesstrainings, Fahrradtouren an den Versicherer unseres Vertrauens übertragen, damit unsere Prämie sinkt oder gar nicht steigt? Selbst mein Smartphone trackt jeden Schritt mit. Das ist zwar ein gutes Monitoring, welche Strecke man am Tag so zurückgelegt hat, aber es ist auch auf eine gewisse Art und Weise gruselig, wenn Google dich daran erinnert, dass du an deinem aktuellen Standort, beispielsweise einem Restaurant, schon einmal warst – und zwar am 02.04.2015 von 13:42-14.22 Uhr.

Und persönlich?

Ich habe letztes Jahr viele, viele Schritte gemacht. Eine Schrittzählerchallenge motivierte mich zu 37 Lauftrainings in 50 Tagen. Ich lass mein Smartphone jeden meiner Schritte verfolgen und bin neuen Technologien aufgeschlossen. Mein Leben hat sich verändert, ich habe ein paar Kilos purzeln lassen – ich gehe ins Fitnessstudio, Laufen und Schwimmen und versuche mich – weitgehend – gesund zu ernähren. Zugegeben funktioniert Letzteres am schlechtesten. Es geht genauso sportlich weiter wie letztes Jahr.

 

Mein Leben hat sich verändert. Eine neue Bekanntschaft macht mich zum Glücklichsten Mensch der Welt ;-). Es tut gut, manchmal seine Ziele zu erreichen. Also, liebe Leser macht was aus diesem tollen neuen Jahr. Alles Gute und haut rein!

Euer pedaa

Fröhliche Weihnachten

Liebe Leser,

euch und euren Familien ein frohes, besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest 2016.

Liebe Grüße

Euer Peter (pedaa)

Großer Fahrplanwechsel & differenzierter Flexpreis – Verschlechterung der Konditionen

Liebe Leser,

der große Fahrplanwechsel 2016 steht unmittelbar vor der Tür. Am kommenden Sonntag ändert sich so einiges: Es dreht sich das alljährliche Preiskarussell, die Tickets werden teurer, das Anschluss-Ticket VRS gilt nicht mehr im großen Grenzverkehr (ab 1.1.17), es gibt neue ICE-Linien nach Amsterdam, neue Aktionen, neue Konditionen.

Gleichzeitig führt die Bahn den

differenzierten Flexpreis

bundesweit ein – schon der Begriff könnte Anwärter auf das Unwort des Jahres sein. Prinzipiell heißt das, dass es Tag für Tag billigere oder teurere Flexpreise je nach Relation und Auslastung geben darf (Schwankungen liegen bei 3-5%). Soweit so gut. Die Konditionen für Einzelfahrten bleiben nach wie vor gleich: Für eine (Hin-/Rück-)Fahrt über 100km bleiben nach wie vor zwei Tage Zeit.

Erheblich verschlechtern werden sich allerdings die Konditionen für die Gültigkeit bei Hin- und Rückfahrt Tickets zum Flexpreis. Bislang hatte man hier noch einen Monat Zeit seine Rückfahrt anzutreten. Diese Regelung fällt dem neuen diff. Flexpreis zum Opfer: Man muss sein Rückfahrt nun 2-Tag-Genau festlegen :(. Das betrifft insbesondere BC50-Kunden, die gerne zum Flexpreis gefahren sind :(.

siehe Beförderungsbedingungen der Bahn ab 11.12.16:
2.5.1
Die Geltungsdauer einer Fahrkarte ergibt sich grundsätzlich aus dieser selbst.
Fahrkarten gelten bei einer Entfernung bis 100 km an dem auf der Fahrkarte zur Hin- sowie gegebenenfalls zur Rückfahrt innerhalb eines Monats jeweils angegebenen Tag (Geltungstag). Fehlt bei einer Fahrkarte zur Hin- und Rückfahrt die Angabe des Rückfahrtages, so gilt diese zur Rückfahrt am Tag der Hinfahrt. Bei einer Entfernung von über 100 km gelten Fahrkarten zur einfachen Fahrt am jeweils auf der Fahrkarte angegebenen Tag sowie am Folgetag; entsprechendes gilt bei Hin- und Rückfahrten für die Rückfahrt. In allen Fällen ist die jeweilige Fahrt an dem auf der Fahrkarte zur Hin- bzw. Rückfahrt angegebenen Tag anzutreten. Ist kein solcher Tag auf der Fahrkarte angegeben, ist das Datum des Kontrollzeichens maßgebend. Bei Fahrkarten für Hin- und Rückfahrt wird nach Antritt der Rückfahrt die Fahrkarte für die Hinfahrt ungültig. Die Geltungsdauer endet bei einer Entfernung bis 100 km um 3.00 Uhr des auf den Geltungstag folgenden Tages, bei einer Entfernung über 100 km um 3:00 Uhr am zweiten auf den Geltungstag folgenden Tag. Die Geltungsdauer von Übergangs – und Umwegfahrkarten entspricht der Geltungsdauer der zugehörigen Fahrkarte.
Dass die Bahn seit diesem Herbst auf Sparpreise im reinen FV 25% Prozent Rabatt mit der Bahncard 50 gewährt ist hier nur ein kleiner Wehrmutstropfen – und war längst überfällig. Zwischenzeitlich hatte ich beide Bahncards gleichzeitig #facepalm.
Alles in allem: Es wird teurer. Warten wir mal ab, was andere Fahrgäste vom neuen Fahrplan halten.
LG euer pedaa

Bye, bye Kontoführungsgebühren

Liebe Leser,

einige von euch waren bestimmt ganz schön verärgert, als die Postbank ankündigte, nun Gebühren für die Kontoführung einzuführen. Ab November ist das kostenlose Girokonto von der Postbank für Normalverdiener passé. Das billigste Kontomodell kostet dann 1,90€ pro Monat. Diejenigen, die gerne Filialen nutzen, werden mit 3,90€ zur Kasse gebeten. Was tun?

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Abstand gewonnen: 3000km

Liebe Leser,

der Juli ist fast zu Ende und ich habe meine 3000km diesen Monat gerade voll gemacht: München, Karlsruhe, Offenburg/Friesenheim, Siegburg, Überlingen, Bonn, Duisburg, Speyer und morgen kommt noch Bochum dazu – ich bin gut herum gekommen in der Zeit. Seit einer Woche arbeite ich nun wieder und der Alltag hat mich fest im Griff. Leider hat sich mein Knie noch nicht ganz beruhigt, weshalb ich meine Sportpause spontan verlängern musste. Einen Arzttermin deswegen gibt es wohl auch noch.

Es gelang mir, mich ein wenig aus meinem Kölner Alltagstrott zu befreien und mein Leben von außen zu betrachten. Es ist wieder Zeit, ein paar Dinge zu verändern, ein paar Leute neu zu vernetzen und ein paar Verbindungen zu kappen. So ist das eben. Heute habe ich ein kleines Klassentreffen mit meiner alten Clique erlebt. Es war richtig schön, die Leute wieder zu sehen. 🙂 Was tun sie, wie gehts ihnen und ist alles noch wie früher – ja ist es. Nur älter sind wir alle geworden, die einen sind erwachsen, die anderen werden es wohl nie :D…

Nächstes Wochenende sehe ich einen Freund, den ich schon über Jahre nicht mehr gesehen und bis vor 2 Monaten auch nicht gehört hatte, wieder. Nur durch einen dummen Zufall, in dem ich wieder einmal feststellte, wie klein die Welt doch ist, lief dem Freund dieses Freundes wieder über den Weg und erinnerte mich an meine alten Wurzeln zurück. Ein bisschen Nostalgie schwappt in die Gegenwart. Und wenn diese Person einem dann Wichtiges zu erzählen hat, was sogar Probleme im Alltag löst, dann ist er umso willkommener. Dank dieser Information konnte ich eine Weiche neu stellen und befinde mich nun wieder auf Kurs.

Es tut gut solche Freunde zu haben.

Danke.

Abstand gewinnen

Liebe Leser,

die ersten 1150km meines Urlaubs liegen hinter mir. Positives Bahn-Karma sieht anders aus: Die Verspätungsminuten, die ich gesammelt habe reichen locker für den restlichen Monat. Es wird Zeit für pünktliche Züge, liebe Bahn. 🙂

Ich kämpfte mich durch das Seminar, von morgens bis abends, Zuhören von 9-18 Uhr. Nur meine lieben Kollegen konnten mich ein bisschen aus dem Sog der endlosen Vorträge über Personenversicherungsmathematik befreien und für Ablenkung am Abend sorgen. An meinen zwei Tagen in Karlsruhe habe ich viele Leute getroffen, meine Homies, endlich mal wieder. Es tut so gut, mal wieder nach Hause zu kommen. Plötzlich fühlt es sich ganz gewohnt an und man kann abschalten, nachdenken und bis abends um 12 mit den besten Freunden im Stövchen sitzen. Das habe ich vermisst, euch.

Und auf der Heimfahrt traf ich zwei echt nette Begleiter im Zug, die auch 180 Minuten Verspätung wie im Flug vergingen ließen. Ich hatte das Gefühl der Unbeschwertheit, verfiel in Erzählungen und vernetzte mich neu – ich kann es noch, ich kann es wieder, ich will es wieder.

Morgen geht’s weiter! Neue Leute, neue Gedanken, neue Inputs, neue Richtungen – Weichen neu stellen…

Was wäre ich nur ohne euch, meine Freunde, liebe Leser!

Gute Nacht

pedaa